Grossunternehmen liefern 42 Prozent der Wertschöpfung im Kanton Zürich
23 Juni 2026 14:39
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(CONNECT) Der Kanton Zürich zählt rund 112‘500 Unternehmen. Davon machen Grossunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten weniger als 1 Prozent aus. Das zeigt die Studie „Gemeinsam stark: KMU und Grossunternehmen im Kanton Zürich“, die im Rahmen des aktuellen Zürcher Wirtschaftsmonitorings erschienen ist.
Die gut 600 Grossunternehmen stellen 39 Prozent der 738‘000 Arbeitsplätze, gemessen in Vollzeitäquivalenten. Sie tragen zudem 42 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Kantons und 51 Prozent zu den Gewinnsteuern bei. Mit einer Wertschöpfung von 205‘000 Franken pro Vollzeitstelle weisen sie auch die höchste Arbeitsproduktivität aus.
Die Kleinstunternehmen mit bis zu neun Beschäftigten machen 88 Prozent aller Unternehmen aus, stellen aber nur 19 Prozent aller Arbeitsplätze und 14 Prozent der Wertschöpfung. Ihre Produktivität liegt bei 139‘000 Franken pro Vollzeitstelle.
Kleine Unternehmen zwischen 10 und 49 Beschäftigten stehen für je 21 Prozent der Stellen und der Wertschöpfung. Sie erwirtschaften 189‘000 Franken pro Vollzeitstelle. Mittlere Unternehmen zwischen 50 und 249 Stellen machen 2 Prozent aller Unternehmen aus und kommen auf je 22 Prozent Stellen und Wertschöpfung. Pro Stelle erwirtschaften sie 195‘000 Franken.
Grossunternehmen und KMU sind eng miteinander verflochten. Grossunternehmen beziehen über 50 Prozent ihrer Vorleistungen von KMU. Umgekehrt sind über 40 Prozent aller Vorleistungen, die sie selbst erzielen, für KMU bestimmt. Generell stammen fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus dem Geschäft mit anderen Unternehmen. Zwischen 70 und 80 Prozent aller Vorleistungen werden aus der Schweiz bezogen.
Carmen Walker Späh unterstreicht die Bedeutung der KMU. „KMU sind für unseren Standort unverzichtbar“, wird die Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin in einer Mitteilung zur Studie zitiert. Sie weist aber auch auf den enormen Beitrag von Grossunternehmen hin. „Sie schaffen zahlreiche Arbeitsplätze, stärken lokale Wertschöpfungs- und Lieferketten und tragen damit entscheidend zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts bei.“ ce/ug
