Exporte beenden einjährigen Abwärtstrend

21 Juli 2026 11:32

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Bern - Schweizer Exporte haben im zweiten Quartal 2026 nach vier rückläufigen Vorquartalen wieder zugelegt. Wachstumstreiber sind etwa chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse und elektrischer Strom. Die Importe stiegen auf den höchsten Stand seit Anfang 2025. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von knapp 14 Milliarden Franken.

(CONNECT) Die Schweizer Exporte haben im zweiten Quartal 2026 erstmals seit einem Jahr wieder zugelegt. Konkret zogen sie gegenüber dem Vorquartal nominal um 8,8 Prozent auf Waren im Wert von 73,23 Milliarden Franken an, informiert das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in einer Mitteilung. Preisbereinigt schrumpft der Zuwachs aber auf 0,6 Prozent. Damit wurde zwar eine einjährige Negativserie beendet, die Ausfuhren schwächelten aber im Trend weiterhin, schreibt das BAZG.

Die Schweizer Importe legten gegenüber dem Vorquartal nominal um 4,9 Prozent auf Waren im Wert von 59,30 Milliarden Franken zu. Real betrug das Wachstum 1,5 Prozent. Die Einfuhren in die Schweiz haben damit im Berichtsquartal den höchsten Stand seit dem ersten Quartal 2025 erreicht. Die Handelsbilanz schloss mit einem Plus von 13,93 Milliarden Franken.

Als Wachstumstreiber bei den Exporten werden in der Mitteilung chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse, elektrischer Strom sowie Maschinen, Elektronik und Apparate genannt. Geographisch gesehen zogen mit 21,8 Prozent vor allem die Exporte nach Nordamerika an, während die Ausfuhren nach Europa mit 0,3 Prozent nur marginal zulegten. Bei den Importen verbuchten alle bedeutenden Warengruppen ausser den Nahrungs-, Futter- und Genussmitteln ein Plus. Das Wachstum in den Regionen Asien, Nordamerika und Europa bewegte sich zwischen 4,3 und 3,1 Prozent. ce/hs

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