ETH erzielt Rekord bei Neugründungen und Investitionen

25 Februar 2026 10:24

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Innovation Zürich

Zürich – An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sind 2025 insgesamt 46 neue Unternehmen entstanden, davon 24 Spin-offs. Die Unternehmen erhielten insgesamt 540 Millionen Franken Kapital. Die Hochschule lanciert zudem neue Regeln für Ausgründungen und startet ein eigenes Förderprogramm für Start-ups.

(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat im vergangenen Jahr 46 Neugründungen anerkannt. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 43 Neugründungen übertroffen, der 2023 erreicht worden war, wie die Hochschule mitteilt.

Neu werden die Ausgründungen in Spin-offs und Start-ups unterschieden. Als Spin-offs gelten Firmen, deren Geschäftsideen auf Forschungsergebnissen der ETH basieren. Ein Start-up-Label erhält hingegen, wer diese Ergebnisse nicht nutzt, aber dennoch einen Bezug zur Hochschule aufweist. „ETH-Start-ups werden besonders oft von Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen gegründet”, so Effy Vayena, Vizepräsidentin Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen. 

Unter den im vergangenen Jahr anerkannten 24 Spin-offs und 22 Start-ups sind 12 im Bereich Technologie und Software tätig, vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Sieben Unternehmen gehören zur Biotechnologie- und Pharmabranche, fünf zur Medizintechnik und Diagnostik. In 41 offengelegten Finanzierungsrunden sicherten sich die Unternehmen 2025 insgesamt 540 Millionen Franken. Das entspricht einem Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Im Bereich der Start-ups bietet die ETH in Zusammenarbeit mit der UBS neu das Förderprogramm „UPortunity” an. Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die davon profitieren, erhalten finanzielle Unterstützung sowie Zugang zu Büro- und Laborinfrastruktur.  

Über alle Ausgründungen hinweg hat sich der Anteil der Gründerinnen in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt und liegt mittlerweile bei 17 Prozent. Rein weibliche und gemischte Teams machen rund einen Drittel der Unternehmensgründungen aus. ce/as 

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