Empa untersucht Mikroblutgerinnsel von Schlaganfallpatienten

07 April 2026 09:43

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Dübendorf ZH/Zürich- Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) untersuchen mikrometergrosse Blutgerinnsel. Mit dem Erkunden von Struktur und Grösse wollen sie Rückschlüsse auf eine Gefahr von Schlaganfällen und korrespondierenden Erkrankungen ziehen.

(CONNECT) Forschende am Transport at Nanoscale Interfaces Laboratory der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf untersuchen mikrometergrosse Blutgerinnsel. Das Team um Peter Nirmalraj will mit dem Erkunden kleinster Koagula Rückschlüsse über Risiken von Schlaganfällen, Post-Covid-Erkrankungen oder seltenen Formen von Demenz ziehen, heisst es in einer Mitteilung.

Die Forschenden der Empa untersuchen mittels bildgebender und verschiedener Messverfahren Blutgerinnsel von Schlaganfallpatienten nach Form, Grösse und Zusammensetzung. Diese Untersuchungen werden gemeinsam mit der Gruppe um Susanne Wegener von der Universität Zürich (UZH) vorgenommen. Neben der Analyse der Proben werden auch Wirkungen von verschiedenen Medikamenten auf die Blutgerinnsel untersucht. Die gesammelten Daten werden auf einer Open-Source-Plattform gespeichert, um auch weiteren Wissenschaftlern zu ermöglichen, auf die Forschungsergebnisse zuzugreifen.

Das aktuelle Projekt wird von der Peter Bockhoff Stiftung, der Theodor Naegeli-Stiftung, der Immanuel und Ilse Straub Stiftung sowie zweier weiterer Stiftungen unterstützt, heisst es in der Mitteilung. ce/ww

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