Empa forscht an neuen Messmethoden für Batterien
26 Januar 2026 10:45
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(CONNECT) Forschende der Abteilung Hochleistungskeramik der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf arbeiten an neuen Messmethoden, mit denen mechanische und elektromechanische Veränderungen von Batterien unter Betriebsbedingungen dargestellt werden können. Mit den neuen Methoden sollen Möglichkeiten erarbeitet werden, neue nachhaltige und rezyklierbare Batterien zu entwickeln, heisst es in einer Mitteilung.
Die Forschungen laufen im Rahmen des EU-Projekts HyMetBat (Hybrid metrology for sustainable and low-carbon footprint battery materials). Das Projekt läuft bis 2028. Die Forschenden in Dübendorf untersuchen die Kausalkette zwischen Materialwahl, Materialsynthese, Verarbeitung, Elektrodenfertigung, Zellaufbau, Betrieb und Versagen von Batterien. Dabei werden Methoden wie Neutronen- und Röntgenstrahlenanalysen mit elektroanalytischen Verfahren kombiniert.
„Wir wollen Batterien beim Laden und Entladen verstehen – sozusagen ihr Belastungs-EKG aufzeichnen“, wird Artur Braun, Physiker und Gruppenleiter in der Abteilung Hochleistungskeramik an der Empa, in der Mitteilung zitiert. „Dafür kombinieren wir modernste Strahlungsquellen mit elektrochemischen Methoden und theoretischen Berechnungen.“ Die Untersuchungen dienen unter anderem dazu, Projektpartner wie das Bundesamt für Metrologie (METAS) dabei zu unterstützen, Prozesse quantitativ zu ordnen und messtechnisch abzusichern. Die Empa ist dabei Teil eines Konsortiums von 30 Partnerinstitutionen unter Koordination der deutschen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Berlin. ce/ww
