Mit Marielle und Celina Hug (erste und zweite von links) und Pascal und Diana Zimmermann (erster und zweite von rechts) übernimmt die dritte Generation bei der Confiserie Karl Hug die Verantwortung von René und Ursula Zimmermann-Hug. Bild: zVg/Confiserie Karl Hug

Dritte Generation übernimmt Luzerner Schokoladen Manufaktur Hug

06 May 2024 13:06

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Swiss Food ResearchLuzern

Obernau LU - Die Schokoladen Manufaktur Karl Hug wird im Juni von der dritten Generation der Unternehmerfamilie übernommen. Die Karl Hug AG war vor 65 Jahren im Kanton Luzern gegründet worden.

Die Schokoladen Manufaktur Karl Hug meldet einen Wechsel in der Geschäftsleitung. Laut einer Medienmitteilung wird die 1959 von Karl und Frieda Hug gegründete Firma ab Juni von der dritten Generation der Familie übernommen. Diese hat sich, so die Mitteilung, in den vergangenen Jahren schon eingearbeitet und neue Ideen und Produktionstechnologien eingebracht. Seit 2012 arbeiten Celina Hug, Diana Zimmermann seit 2015, Pascal Zimmermann seit 2021 und Marielle Hug ab 2024 in der Unternehmung Karl Hug AG. Sie sollen die Schokoladen Manufaktur ab Mitte Jahr führen.

Durch den plötzlichen Tod des Gründers Karl Hug 1986 übernahm sein Sohn René Hug mit seiner Mutter Frieda Hug die Geschäftsführung. Ab 1993 trat Pius Zimmermann in die Firma ein und teilte mit René Hug die Geschäftsleitung, wobei Ursula Zimmermann-Hug 2002 auch in die Geschäftsleitung eintrat, so die Hug-Mitteilung. Ab 2010 führten die Geschwister René Hug und Ursula Zimmermann-Hug gemeinsam und in alleiniger Verantwortung die Karl Hug AG bis zum 65-Jahr-Jubiläum.

Das eigenständige Familienunternehmen ist laut seiner Internetseite auf qualitativ hochstehende Schokoladespezialitäten, Pralinés und Truffes spezialisiert. Die Schokoladen Manufaktur verarbeite seit Anfang 2017 nur noch Single Origin Cru Couverturen, welche von Felchlin Schwyz in Ibach SZ speziell hergestellt werden.

Hug unterstütze fairen Handel zu den Produzenten und kaufe direkt ein. Die Kakaobohnen für die Milch- und Vanille-Couverturen stammen von der Finca La Amistad aus Costa Rica. „Wir sind bestrebt nachhaltig in die Zukunft zu gehen und achten auf fairen Handel, keine Kinderarbeit, nachhaltiger Anbau der von uns verarbeiteten Rohmaterialien und eigenen Vorgaben, um die Emissionen zu reduzieren“, heisst es im Selbstbeschrieb der Karl Hug AG. ce/gba 

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