Bundesaufwendungen für Forschung und Entwicklung sind 2025 um 25 Prozent gestiegen
25 Juni 2026 11:40
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(CONNECT) Die Bundesaufwendungen für Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung (F+E) sind 2025 laut einer Mitteilung um 644 Millionen Franken auf einen Höchststand von 3,2 Milliarden Franken gestiegen. Der starke Anstieg um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist zum Grossteil auf die Wiederassoziierung der Schweiz an Horizont Europa, das EU-Programm für Forschung und Innovation, zurückzuführen. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von Administrativdaten des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Von den 3,2 Milliarden Franken wurden 2,9 Milliarden in Form von Beiträgen, 248 Millionen für eigene Forschungsaktivitäten und 56 Millionen für F+E-Aufträge an externe Partner aufgewendet. Der starke Anstieg der F+E-Aufwendungen ist insbesondere auf die Erhöhung der Forschungsbeiträge zurückzuführen, die gegenüber dem Vorjahr um 642 Millionen Franken gestiegen sind. Durch die Wiederassoziierung an Horizont Europa fallen für die Schweiz erneut jährliche Pflichtbeiträge an.
68 Prozent der F+E-Beiträge wurden an nationale Forschungsanstalten wie dem Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) vergeben. Die zweite grosse Empfängergruppe bilden mit 31 Prozent internationale Organisationen im Ausland. Diese umfassen neben Zahlungen für EU-Rahmenprogramme für Forschung und Innovation auch Beiträge an Forschungseinrichtungen wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik (CERN).
Bei den Forschungsaktivitäten, die vom Bund selbst durchgeführt werden, kommen 64 Prozent der Mittel der Landwirtschaft zugute. Bei den F+E-Aufträgen fliesst der grösste Teil in die Landesverteidigung (18,1 Prozent), gefolgt von den Bereichen Umwelt (15 Prozent), Transport, Telekommunikation und andere Infrastrukturen sowie Energie (je 13 Prozent).
Aufgrund des Rückgangs der F+E-Aufträge beschäftigte der Bund 2025 weniger Forschungspersonal. Während 2023 im Forschungsbereich 2355 Personen beziehungsweise 1166 Vollzeitäquivalente beschäftigt waren, waren es 2025 nur noch 2219 Personen oder 1142 Vollzeitäquivalente. ce/nta