Bund setzt Massnahmen zur Frauenförderung in MINT-Berufen fort

19 Mai 2025 14:51

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Bern - Der Bundesrat setzt bei der Förderung von Nachwuchs und Frauen in Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) auf bereits bewährte Massnahmen. Das MINT-Mandat an die Akademien der Wissenschaften Schweiz bekommt 10,7 Millionen Franken.

(CONNECT) Der Bund will bereits bewährte Massnahmen bei der Nachwuchsförderung und zur Erhöhung des Frauenanteils in MINT-Berufen fortsetzen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat an seiner Sitzung am 14. Mai einen Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates und der Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren gutgeheissen, in denen ein Überblick über entsprechende Initiativen und Massnahmen gegeben wird, die von Bund, Kantonen und weiteren Akteuren bei Bildung und Forschung sowie auf dem Arbeitsmarkt lanciert wurden. Einen zusätzlichen Handlungsbedarf auf Bundesebene sieht der Bundesrat derzeit nicht.

Als zentrale Massnahme zur Nachwuchs- und Frauenförderung in MINT-Berufen wird in der Mitteilung das seit 2013 laufende MINT-Mandat des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) an die Akademien der Wissenschaften Schweiz genannt. Hier werden MINT-Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen über ausserschulische und schulbegleitende Projekte gestärkt. Der Bund stellt für das Mandat 10,7 Millionen Franken für die BFI-Periode 2025 bis 2028 bereit.

Im Bericht wird dem MINT-Bereich ein anhaltender Mangel an Fachkräften attestiert. Dabei bilde der geringe Frauenanteil, etwa in der Informatik, einen wesentlichen Faktor, schreibt der Bundesrat. Die im Bericht analysierten Massnahmen haben hier erste Erfolge erzielt: So hat das wachsende Interesse von Frauen zu einem leichten Anstieg der MINT-Studierenden auf Tertiärstufe in den vergangenen Jahren geführt. ce/hs

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