Aylight sichert sich 4,5 Millionen Euro für seine Lasertechnologie

07 Juli 2026 12:00

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Innovation Zürich

Zürich/Genf/Worblaufen BE - Aylight hat sich in einer Pre-Seed Finanzierungsrunde 4,5 Millionen Euro für Prototypen von Multiwellenlängenlaser im Chipmassstab gesichert. Die Finanzierungsrunde wurde von Elaia Capital aus Genf und Swisscom Ventures mit Sitz in Worblaufen BE angeführt.

(CONNECT) Das Zürcher Photonikunternehmen Aylight hat den Abschluss einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 4,5 Millionen Euro bekanntgegeben. Das 2025 von Bahareh Marzban und Dmitry Kazakov gegründete Unternehmen entwickelt laut Mitteilung Multiwellenlängenlaser im Chipmassstab. Mit der Finanzierung sollen erste Prototypen in einer Halbleiterfabrik gefertigt werden und das Forschungs- und Entwicklungsteam von Aylight erweitert werden. Die Finanzierungsrunde wurde, mit Beteiligung von Verve Ventures und Plug and Play, von Elaia Capital aus Genf und Swisscom Ventures angeführt.

Der Datenaustausch zwischen Chips begrenzt zunehmend die Skalierbarkeit der Künstliche Intelligenz-Infrastruktur. „Aktuell benötigt jede optische Verbindung einen eigenen Laser, und dieser Ansatz erreicht nicht den Durchsatz, den Rechenzentren benötigen“, erklärt Aylight in der Mitteilung. Die neue Lasertechnologie von Aylight könnte dieses Problem nun lösen. „Der Chip emittiert einen Frequenzkamm – viele präzise angeordnete Wellenlängen gleichzeitig –, sodass ein einziges Gerät die Parallelität ermöglicht, für die bisher Dutzende diskreter Laser nötig waren.“

Die Technologie von Aylight ermöglicht Entfernungsmessungen mit einer Tiefenauflösung im Mikrometerbereich. Damit könnte sie in unterschiedlichen Bereichen wie der Halbleiterinspektion und -messtechnik sowie in der hochauflösenden 3D-Sensorik für die industrielle Automatisierung und Präzisionsrobotik eingesetzt werden.

„Wir sind überzeugt, dass Aylight eine skalierbare Technologie anbieten kann, die den schnell wachsenden Markt für optische Konnektivität in Rechenzentren bedient und alle bestehenden Lösungen in diesem Bereich übertrifft“, wird Pär Lange, Partner bei Swisscom Ventures, in der Mitteilung zitiert. ce/nta

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