
Alpiq verbessert Flexibilität der Schweizer Wasserkraft
17 Oktober 2025 14:22
Partner
(CONNECT) Die Lausanner Alpiq konnte als führender Industriepartner bei der strategischen Ausrichtung und technischen Umsetzung des HydroLEAP-Projekts beitragen. HydroLEAP wurde 2020 gestartet und von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) koordiniert. Das vom Bundesamt für Energie kofinanzierte Pilot- und Demonstrationsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Flexibilität der Schweizer Wasserkraftwerke zu verbessern. Laut einer Mitteilung konnte das Projekt neue Massstäbe für die Flexibilität und Zuverlässigkeit in der Branche setzen.
HydroLEAP baut auf dem Erfolg des europäischen Energieinnovationsprojekts XFLEX HYDRO auf. Das HydroLEAP-Projekt konzentrierte sich auf das Pumpspeicherkraftwerk Forces Motrices Hongrin-Léman (FMHL), das Kraftwerk Ernen und das geplante Laufwasserkraftwerk Massongex–Bex–Rhône. Dabei befasste es sich mit Herausforderungen wie dem hydraulischen Kurzschlussbetrieb (CCH), der Schwingungsreduzierung und den optimierten Start-Stopp-Sequenzen.
Alpiq spielte in dem Projekt eine führende Rolle bei der Demonstration neuer CCH-Betriebsarten am FMHL, welche eine höhere Betriebsflexibilität ermöglichen und neue Regelbereiche für Pumpspeicherkraftwerke eröffnen. Gleichzeitig trug das Unternehmen massgeblich zur Entwicklung von Methoden zur Quantifizierung und Minimierung von Start-Stopp-Ermüdung und Kosten bei. Damit lassen sich sowohl die Lebensdauer der Anlagen verbessern als auch die Integration variabler erneuerbarer Energien unterstützen. Darüber hinaus stellte Alpiq sicher, dass die Projektergebnisse direkt auf den industriellen Betrieb anwendbar waren.
Alpiq ist im Rahmen der HYDRO 2025 einer der Aussteller im SWISS Pavilion. Die internationale Messe für Wasserkraft und Staudammprojekte findet vom 22. bis 24. Oktober in Thessaloniki statt. ce/nta