Schweizer Fachwissen stützt neue Weltraummission
04 Mai 2018 12:19
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InSight soll am 5. Mai kurz nach 13 Uhr Schweizer Zeit die Erde verlassen und ihren Weg zum Mars antreten. Die Sonde wird den Planeten mit verschiedenen wissenschaftlichen Instrumenten vermessen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis über den Aufbau des Planeten zu erlangen, um bestehende Theorien über die Entstehung von Planeten zu bestätigen oder zu verwerfen.
Zentraler Bestandteil der NASA-Mission ist das Seismic Experiment for Interior Structures (SEIS), welches unter der Leitung von Frankreich gemeinsam mit Deutschland, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den USA entwickelt und gebaut wurde. Es soll Frequenz, Ursprung und Echos von Marsbeben messen.
Von Schweizer Seite haben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gemeinsam mit dem Elektronikunternehmen SYDERAL SA aus Bern zur Entwicklung des SEIS beigetragen, wie es in einer Mitteilung heisst. Konkret haben sie die „Electronic Box“ von SEIS entwickelt. Dabei geht es um die Versorgungs- und Steuerungseinheit, welche die Sensoren mit Strom versorgt, deren Messdaten empfängt, zwischenspeichert, aufbereitet und zur Weiterleitung an die Bodenstation bereithält. ssp
