Schweiz ist bei Avaloq-Index fünftbester Markt für Vermögensverwaltung

05 August 2026 13:08

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Zürich - Die Schweiz zählt beim erstmals veröffentlichten Wealth Management Index von Avaloq mit Platz 5 weiterhin zu den weltweit attraktivsten Märkten für Vermögensverwaltung. Doch zeigt sie neben ihren traditionellen Stärken Aufholbedarf bei der Digitalisierung und neuen Formen der Kundenansprache.

(CONNECT) Die Schweiz liegt beim Wealth Management Index von Avaloq mit 66 Punkten auf Rang 5. Die ersten vier Ränge nehmen Singapur (86), die USA (83), die Vereinigten Arabischen Emirate (72) und Hongkong (67) ein. Insgesamt hat das Zürcher Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen für Finanzinstitute bei dieser ersten Ausgabe seiner Rangliste 15 internationale Märkte anhand von mehr als 60 Indikatoren in fünf Kategorien miteinander verglichen.

Das Gesamtergebnis zeigt, dass die Stärken der Schweiz als Wealth-Management-Zentrum in drei der fünf untersuchten Kategorien liegen: bei den makroökonomischen Rahmenbedingungen, der Finanzmarktreife und besonders beim regulatorischen Umfeld. Gemeinsam mit Singapur, Hongkong, Luxemburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten zählt sie zu den Märkten mit den klarsten und stabilsten regulatorischen Rahmenbedingungen für das Vermögensverwaltungsgeschäft.

Beim Vergleich der Schweiz mit Singapur auf Rang 1 zeigt sich jedoch auch, „wo die Schweiz trotz ihrer starken Ausgangslage gefordert ist“, so Avaloq in einer Mitteilung. Demnach liegen ihre Ergebnisse insbesondere beim Kriterium „Technologie und Akzeptanz digitaler Angebote“ weit auseinander. Dieses misst, inwieweit die digitalen Rahmenbedingungen eines Marktes die effiziente Bereitstellung moderner Wealth-Management-Dienstleistungen unterstützen.

Gross ist der Abstand auch bei der Sicherheit von Systemen und beim täglichen Umgang der Bevölkerung mit digitalen Hilfsmitteln. Die Voraussetzungen für die digitale Skalierung von Wealth-Management-Angeboten bezeichnet Avaloq als „wenig günstig". Markante Unterschiede zeigen sich auch bei demografischen Faktoren wie verfügbares Anlagevermögen, Ausgaben- und Planungsverhalten der Haushalte, Interesse an Finanzthemen sowie digitale Interaktion mit Finanzinhalten.

Nach den Worten von Christian Haux, Avaloqs Managing Director Schweiz und Liechtenstein, zeigt dieser Vergleich, „wie wichtig digitale Fähigkeiten, neue Formen der Kundenansprache und der Zugang zur nächsten Vermögensgeneration werden. Für Schweizer Anbieter wird es deshalb von zentraler Bedeutung sein, ihre etablierten Stärken in die digitale Zukunft der Vermögensverwaltung zu überführen.“ ce/mm

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