Portugal lanciert grosses Sprachmodell AMALIA

08 Juli 2026 10:39

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AICEP Portugal

Lissabon - Portugal stärkt mit seinem ersten offenen Sprachmodell seine nationale Künstliche Intelligenz-Infrastruktur. AMALIA wurde von einem Konsortium portugiesischer Universitäten und Forschungszentren entwickelt und soll schrittweise in öffentliche Dienstleistungen integriert werden.

(CONNECT) Die portugiesische Regierung hat in einer Mitteilung die Lancierung von AMALIA, dem ersten portugiesischen grossen Sprachmodell, bekanntgegeben. Laut Portugals Premierminister Luís Montenegro beweist AMALIA Portugals Fähigkeit, globale Technologieprojekte anzuführen und zur strategischen Autonomie Europas beizutragen. Die Künstliche Intelligenz (KI) wurde von einem Konsortium öffentlicher Universitäten und Forschungszentren entwickelt. Es handelt sich um das erste offene Sprachmodell in europäischem Portugiesisch. Als Open-Source-Software verfügbar, soll es nun schrittweise in öffentliche Dienstleistungen integriert werden.

AMALIA steht für automatischer multimodaler Sprachassistent mit Künstlicher Intelligenz und ist darauf trainiert, Texte, Dokumente, Bilder und Sprache zu verstehen. Das Sprachmodell ist an Portugals Sprache, Rechtskontext und Realität angepasst. Es soll nun von Behörden, Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren in öffentliche Dienstleistungen integriert werden, um den Kundenservice, die Automatisierung von Verwaltungsprozessen, das Wissensmanagement und die Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Das Projekt wird von Portugals Wiederaufbau- und Resilienzfonds (PRR) finanziert. Nach einer Anfangsinvestition von 5,5 Milliarden Euro ist für 2027 eine neue Phase mit weiteren 1,5 Millionen Euro geplant. Damit soll das Modell weiterentwickelt und die nationale KI-Infrastruktur gestärkt werden. ce/nta

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