Meteomatics erhält Kapital von Lockheed Martin Ventures

13 Februar 2024 09:22

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St.Gallen/Bethesda - Meteomatics hat sich eine Finanzierung von Lockheed Martin Ventures gesichert. Damit will das auf hochpräzise Wetterinformationen spezialisierte Unternehmen in neue Märkte und Branchen expandieren.

Meteomatics, in der St.GallenBodenseeArea angesiedeltes Unternehmen für hochpräzise Wetterinformationen und -technologien, hat eine strategische Finanzierungsrunde mit Lockheed Martin Ventures abgeschlossen. Laut einer Medienmitteilung will der Investmentarm des Sicherheits- und Raumfahrtunternehmens mit Sitz in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland mit der Kapitalaufstockung auf die präzisen und zeitnahen Wettermeldungen und -modelle von Meteomatics vor allem im erdnahen Bereich zugreifen. In diesem Bereich liefert das St.Galler Unternehmen mit einer Auflösung von einem Kilometer stündlich neueste Wetterdaten und Beobachtungen. Die hohe Präzision erzielt Meteomatics auch mit dem Einsatz von Wetterdrohnen bis zu einer Höhe von sechs Kilometern (20‘000 Fuss). Herkömmliche staatliche und kommerzielle Wettermodelle arbeiten mit einer Auflösung zwischen zehn und 50 Kilometern und liefern drei- bis viermal täglich aktuelle Wettermeldungen.

„Wir erwarten in diesem Jahr eine höhere Anzahl von extremen Wetterereignissen und diese Zahl wird in den nächsten Jahren noch steigen - es ist entscheidend, dass Unternehmen Zugang zu den genauesten Wettervorhersagen haben, damit sie richtig planen und fundierte Entscheidungen über die Auswirkungen des Wetters treffen können“, wird Dr. Martin Fengler, Gründer und CEO von Meteomatics, in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns, Lockheed Martin Ventures an unserer Seite zu haben, damit wir unsere Lösungen weltweit stärker ausbauen können.“

„Die Wetterinformationen von Meteomatics haben das Potenzial, den USA und ihren Verbündeten ein besseres Verständnis der dynamischen Umgebungen zu vermitteln, in denen Vermögenswerte und Personal operieren, was sowohl die operative Effektivität verbessert als auch das Risiko verringert“, erklärt Chris Moran, Vice President und General Manager von Lockheed Martin Ventures. ce/ww

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