Kanton St.Gallen will Gründerszene weiter stärken

06 Februar 2024 09:36

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St.Gallen - Die Regierung des Kantons St.Gallen will Start-ups und Jungunternehmen stärker fördern. Dazu beantragt sie beim Kantonsrat einen Sonderkredit, der auch die Gründerszene in den Kantonen Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden betreffen kann.

Der Kanton St.Gallen hat eine weitere Strategie für die Förderung von Start-ups entwickelt. Laut einer Medienmitteilung beantragt die Regierung beim Kantonsrat einen Sonderkredit von 10 Millionen Franken. Mit dem beantragten Sonderkredit soll die kantonale Start-up-Finanzierung verbessert und ein Accelerator-Programm in der St.GallenBodenseeArea etabliert werden.

Konkret möchte die Regierung die bestehende Stiftung Startfeld mit 4,6 Millionen Franken finanziell stärken. Diese Stiftung richtet sich an regionale Start-ups aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden. Mit den zusätzlichen Finanzmitteln können Jungunternehmen mit einer Summe bis zu 500‘000 Franken gefördert werden. Darüber hinaus können noch weitere Betriebe unterstützt werden.

Insgesamt 5,4 Millionen Franken sollen zudem der zu gründenden Stiftung HSG START Accelerator bereitgestellt werden. Das Geld soll als einmalige Anschubfinanzierung für den Aufbau und den Betrieb des neuen Accelerator-Programms dienen. Die Universität St.Gallen (HSG), START Global sowie der Switzerland Innovation Park Ost sind Gründungspartner der neuen Stiftung.

Der Kantonsrat wird voraussichtlich im Juni 2024 über diesen Sonderkredit beraten. ce/ww

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