IV-Award von WAS IV Luzern geht an Sonnmatt und B. Braun Medical
11 Mai 2026 09:56
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(CONNECT) Die Sonnmatt Luzern AG und B. Braun Medical sind die beiden Unternehmen, die den IV Award Luzern 2026 erhalten haben. Verliehen wird dieser Preis seit 2017 jährlich von Wirtschaft Arbeit Soziales (WAS) IV Luzern. WAS ist dem Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern zugeordnet.
Die Auszeichnung geht jeweils an ein KMU und ein Grossunternehmen, die sich besonders um die berufliche Eingliederung und Wiedereingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung verdient machen. Sie ist mit je 10'000 Franken dotiert. Die beiden diesjährigen Preisträger zeigen, „wie wir gemeinsam Sicherheit geben und Perspektiven schaffen können“, wird Esther Wüest, die stellvertretende Leiterin von WAS IV Luzern, in einer Mitteilung zitiert.
Dank der engen Zusammenarbeit mit WAS IV könne die Sonnmatt Luzern Mitarbeitenden mit gesundheitlichen Problemen gezielt zur Seite stehen, so deren stellvertretende Direktorin Ruth Betschart. „Wenn unsere Mitarbeitenden mal gesundheitlich ein Thema haben, unterstützen und begleiten wir sie. Dank WAS IV Luzern haben wir regelmässig gute Beispiele, die zeigen, dass es in der Zusammenarbeit möglich ist, solche Strukturen zu schaffen.“
Für B. Braun Medical ist diese Auszeichnung „eine Anerkennung für die gute Zusammenarbeit, die wir mit WAS IV Luzern haben, und eine Bestätigung, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind“, sagte die Personalverantwortliche Claudia Tschopp. Das weltweit tätige Medizintechnikunternehmen unterhält seinen Schweizer Sitz in Sempach und mit Escholzmatt und Luzern zwei weitere Standorte im Kanton.
„Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, ein verlässliches Netz spannen und Menschen eine Chance geben, verdienen darum die grosse Anerkennung und die Wertschätzung von uns allen“, so Regierungsrätin Michaela Tschuor. Benno Muff, Bereichsleiter Eingliederung und Arbeitgeber bei WAS, hofft, dass „diese Beispiele das eine oder andere Unternehmen dazu motivieren, Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung eine Chance zu geben, und wir auch in Zukunft die Qual der Wahl bei der Vergabe des IV-Awards haben.“ ce/mm
