Hangstabilität im Land Rai muss weiter geprüft werden

15 Mai 2024 12:58

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Limmatstadt

Bergdietikon AG/Opfikon ZH - Für eine Bebauung des Land Rai in der Gemeinde Bergdietikon muss eine Hangstabilität nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der Messdaten zwischen Oktober 2022 und November 2023 veranlassen Geologen zur Verlängerung der Analyse.

Die Gemeinde Bergdietikon hat nach Abschluss von Hangstabilisierungsmassnahmen im Land Rai Messungen veranlasst. Diese sollen die Bebaubarkeit des Geländes sicherstellen. Aufgrund starker anhaltender Niederschläge während der Beobachtungsphase haben zwei unabhängige Geologen entschieden, weitere Messdaten zu erheben. Im Mai 2022 hatte die Implenia Schweiz AG in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde mit den Entwässerungsarbeiten des Hanggeländes und den Stabilisierungsmassnahmen begonnen. Danach startete die Beobachtungsphase.

Die starken Niederschläge hätten zu aussagekräftigen Messdaten geführt, heisst es in einer Mitteilung. An den Messstellen der benachbarten Gebäude wären zwar keine kritischen Werte gemessen worden, doch Aufgrund der erhobenen Messdaten könnten die Geologen noch keine abschliessende Beurteilung über die Bebaubarkeit des Hangs abgeben. Darum würden in Absprache mit der kantonalen Fachstelle weitere Daten erhoben. Ab dem 21. Mai werden dazu sechs Kernbohrungen durchgeführt. Im nördlichen Teil des Geländes sollen zudem sechs Piezometerbohrungen zur Druckmessung gemacht werden. Diese übernimmt die Firma Geocontrol aus Rumlikon ZH.

Ein Gestaltungsplan ist vom Gemeinderat Bergdietikon am 23. November 2020 beschlossen und durch den Kanton am 26. Februar 2021 genehmigt worden. Wenn die Bebaubarkeit gewährleistet werden kann, wird das Land Rai bebaut werden. Die Bauherrschaft übernimmt dann die Implenia Schweiz AG, welche dort mehrere Wohngebäude auf Basis des Richtprojekts aus dem Jahr 2019 realisieren möchte. ce/js

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