GGBa unterstützt 91 ausländische Ansiedlungen in der Westschweiz

25 März 2026 09:04

Partner

Netzwerk Standort Schweiz

Lausanne - Die Greater Geneva Bern Area (GGBa) hat 2025 insgesamt 91 ausländische Unternehmen bei ihrer Ansiedlung in der Westschweiz unterstützt. Dazu gehören Unternehmen wie Meanwhile, Decube, Paragon Mobility, Kairos Quantum Solutions und Zen-Noh. Zwei Drittel der Firmen kamen aus Europa.

(CONNECT) Die Greater Geneva Bern Area (GGBa) und die kantonalen Wirtschaftsförderungen der Westschweiz haben im vergangenen Jahr 91 ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung  in der Westschweiz begleitet. Das geht aus dem Jahresbericht 2025 der GGBa hervor. Laut der Organisation für das Westschweizer Standortmarketing kann dies in den nächsten drei Jahren zur Schaffung von 740 Arbeitsplätzen beitragen.

Laut dem Bericht stammen 61 Unternehmen aus Europa, 17 aus Amerika, sechs aus der Asien-Pazifik-Region und sieben aus anderen Teilen der Welt gekommen. Nach Angaben der GGBa verteilen sich diese Unternehmen auf die Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologie (27 Unternehmen), Life Sciences (19), Finanzen (11), Dienstleistungen (7), Cleantech und Nachhaltigkeit (7), Präzisionstechnologien (6), Luxus und Uhren (5) sowie weitere Sektoren (9).

Ein Beispiel für diese von der GGBa begleiteten Ansiedlungen ist etwa Meanwhile. Das französische Start-up für autonome Robotik hat sich im Oktober 2025 im Marly Innovation Center im Kanton Freiburg niedergelassen, heisst es in einer Mitteilung des Innovationszentrums. Das belgische Industrieunternehmen DECUBE Consult GmbH hat sich in Microcity in Neuenburg angesiedelt. Der Switzerland Innovation Park Biel/Bienne beherbergt neu auch Paragon Mobility, ein französisches Mobilitätsunternehmen. Das koreanische Quanten-Technologieunternehmen Kairos Quantum Solutions hat sich in Lausanne niedergelassen. Die japanische Rohstoffhandelsgruppe Zen-Noh ist seit Mai 2025 in Vernier GE präsent, so eine Nachricht von SWI swissinfo.ch.

Auch weitere Unternehmen interessieren sich für die Westschweiz. So hat die GGBa 2025 insgesamt 227 Unternehmen aus 35 verschiedenen Ländern bei ihren Besuchen in der Region betreut.

„In einem internationalen Umfeld, welches immer stärker von harter Konkurrenz geprägt ist, liegt unser Hauptaugenmerk darauf, Unternehmen mit Projekten zu finden, welche den strukturellen Stärken der Westschweiz entsprechen“, wird GGBa-Geschäftsführer Thomas Bohn in einer Mitteilung zitiert.

„Wir müssen unsere Verbindungen zu den grossen Weltmärkten weiter verstärken“, fügt Delphine Bachmann hinzu, Genfer Staatsrätin und Präsidentin der GGBa für die Jahre 2026 und 2027. „In diesem Kontext ist die Eröffnung von Direktflügen zwischen Genf und Shanghai im letzten Juni ein starkes Signal. Es erleichtert den wirtschaftlichen Austausch und stärkt die Attraktivität unserer Region.“ ce/gp

Meinungen