Gewinn der Julius Bär Gruppe übersteigt erstmals Milliardengrenze

02 Februar 2022 13:35

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Zürich - Der Konzerngewinn der Julius Bär Gruppe hat 2021 mit 1,08 Milliarden Franken erstmals die Milliardengrenze überschritten. Die von der Zürcher Bankengruppe verwalteten Vermögen stiegen um 11 Prozent auf 482 Milliarden Franken an.

Einer Mitteilung der Julius Bär Gruppe zufolge hat die Zürcher Bankengruppe im Geschäftsjahr 2021 einen Konzerngewinn von 1,08 Milliarden Franken verbucht. Damit sei erstmals in der Geschichte der Gruppe die Milliardengrenze überschritten worden, erläutert die Julius Bär Gruppe in der Mitteilung. Im Jahresvergleich legte der Gewinn um 55 Prozent zu.

„Wir freuen uns, dass wird den höchsten Gewinn unserer Geschichte bekanntgeben können“, wird Philipp Rickenbacher in der Mitteilung zitiert. Der Gruppen-CEO weist dabei auf „die starken wiederkehrenden Erträge und die grössere Effizienz“ als Zeichen für „die Qualität unserer Ergebnisse“ hin. Die Aktionäre sollen mit einer im Jahresvergleich um 49 Prozent höheren Dividende von 2,60 Franken am Gewinn beteiligt werden.

Die Betriebserträge der Bankengruppe legten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 3,86 Milliarden Franken zu. Der grösste Beitrag wurde mit knapp 2,30 Milliarden vom Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beigesteuert. Finanzinstrumente trugen einen Erfolg von 884 Millionen Franken bei. Im Zinsgeschäft wurden 627 Millionen Franken erwirtschaftet.

Den Erträgen standen im Berichtsjahr im Jahresvergleich um 5 Prozent geringere Aufwände in Gesamthöhe von 2,60 Milliarden Franken gegenüber. Die von der Julius Bär Gruppe verwalteten Vermögen legten im Berichtsjahr um 11 Prozent auf 482 Milliarden Franken zu. Dabei konnten im Jahresverlauf rund 20 Milliarden Franken Netto-Neugelder eingeworben werden.

In einem im März 2021 lancierten Programm habe die Bankengruppe rund 7,4 Millionen Aktien für insgesamt 450 Millionen Franken zurück gekauft, informiert die Julius Bär Gruppe in der Mitteilung weiter. Sie sollen durch Kapitalherabsetzung vernichtet werden. In diesem Jahr will die Gruppe ein weiteres Aktienrückkaufprogramm lancieren. Hier sollen bis Ende Februar 2023 Aktien im Wert von bis zu 400 Millionen Franken erworben werden. hs

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