Fortbildung steigert Akzeptanz für Bioverpflegung

17 January 2024 12:58

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Bonn - Die Bio kann jeder-Workshops des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft haben sich in Bezug auf mehr Biolebensmittel an Schulen und Kitas gelohnt. In einer bundesweiten Umfrage wurde feststellt, dass die Akzeptanz der Produkte durch die Fortbildung erhöht wurde.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in einer Medienmitteilung die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage zu den „Bio kann jeder-Workshops“ veröffentlicht. Demnach hätten sich in mehr als der Hälfte der Schulen und Kindertagesstätten positive Auswirkungen in Bezug auf den Einsatz von Bioprodukten gezeigt.

Untersucht wurde, inwieweit die Thematisierung von Biolebensmitteln beim Umstellen auf ein breiteres Bioangebot in den Einrichtungen beigetragen hat. Demnach gaben 51 Prozent der teilnehmenden Einrichtungen an, im Anschluss an die Fortbildung Biolebensmittel neu eingeführt oder deren Anteil erhöht zu haben. „Wir schliessen daraus, dass die Massnahme einen relevanten Einfluss hat und dazu beiträgt, mehr Bio in Kita und Schule zu etablieren“, wird Annika Höller von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zitiert.

Für die Untersuchung wurden im Jahr 2023 Teilnehmende aus Bio kann jeder-Workshops der vergangenen zwei Jahre befragt. Von den 3103 angeschriebenen Personen hätten sich 373 Personen beteiligt. Auf Basis der „positiven Rücklaufquote von 12 Prozent“ seien repräsentative Aussagen möglich.

Demnach gaben 89 Prozent der Befragten an, sie hätten durch die Massnahme Anregungen für ihre Tätigkeit mitgenommen. 77 Prozent nahmen den Workshop als Anlass, theoretische oder praktische Inhalte umzusetzen. In den Einrichtungen wurde auch ermittelt, welche Hürden einen vermehrten Einsatz von Bioprodukten verhindern. Am häufigsten (62 Prozent) wurden Mehrkosten genannt, die nicht aufgefangen oder weitergegeben werden könnten. Weiter störten sich die Befragten an fehlenden Bezugsmöglichkeiten in der Region (27 Prozent) und Informationslücken bei der Integration von Bio (23 Prozent). ce/heg

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