Digitalparking treibt digitale Bezahllösungen für Parkplätze voran

07 February 2024 11:15

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Schlieren ZH - Digitalparking macht das Parkieren digitaler. Eine Parkingpay-App sowie ein digitales Ticket für die Nutzung von Parkhäusern ermöglichen Millionen von Verkehrsteilnehmenden das mobile Bezahlen per Smartphone.

Die Digitalparking AG bedient das Feld der digitalen Parkplatzbewirtschaftung mit Schrankensystemen, Parkuhren und der App Parkingpay. Sie erlaube das Bezahlen der Parkgebühr per QR-Code mit dem Handy, heisst es in einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung". Schweizweit gebe es 2,1 Millionen Nutzerinnen und Nutzer der App für digitales Parken, die damit neben der SBB-App „wahrscheinlich die grösste Userzahl“ verzeichne, wie die Zeitung Geschäftsführer Reto Schläpfer zitiert. In 150 Parkhäusern sei zudem das vor einem Jahr lancierte Monocard Ticket+ im Einsatz. Das Ticket enthält einen QR-Code, mit dem per Handy statt am Parkautomaten bezahlt werden kann.

Digitalparking ist spezialisiert auf Entwicklung, Herstellung und Installation von Hard- und Softwarelösungen fürs Parkieren und beschäftigt eigenen Angaben zufolge 150 Angestellte. Mit dem Einstieg von Geschäftsführer Reto Schläpfer ins elterliche Unternehmen vor neun Jahren begann die Ausrichtung auf die Bewirtschaftung und Digitalisierung von Bezahlparkplätzen. Damit habe er eine Pionierstellung eingenommen.

Diese seien laut des Zeitungsartikels im Betrieb günstiger. Analoge Parkuhren seien „aufwendig zu warten und teuer“, heisst es. Eine Rolle bei der Entscheidung hätten zudem steuerliche Erwägungen gespielt. „Wir wollen möglichst günstige Lösungen für die Betreiber finden. Auch um Steuergelder zu sparen“, wird der CEO zitiert.

Laut Unternehmensangaben existieren bislang wenig Konkurrenzangebote, da es sich für grössere Anbieter aus Rentabilitätsgründen nicht lohnen würde, eine zusätzliche App auf den Markt zu bringen. Für weiteres Wachstum sei eine Niederlassung in Lausanne eröffnet worden. Das Hauptaugenmerk will der Schlieremer Technologieanbieter weiterhin auf den Schweizer Markt richten. An eine Expansion ins Ausland werde nicht gedacht, da es dort ähnliche Angebote bereits gebe. ce/heg

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