Denns und Too Good To Go retten 1 Million Lebensmitteltüten

22 Mai 2024 10:36

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Töpen/Kopenhagen - Die Biomarktkette Denns und Too Good To Go vermelden einen gemeinsamen Erfolg bei der Wertschätzung von Lebensmitteln. Mit mehr als 1 Million geretteter Lebensmitteltüten konnten in vier Jahren 2700 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden.

Die deutsche Biomarktkette Denns hat eine Bilanz über die Kooperation mit der App Too Good To Go gezogen. Gemäss einer Mitteilung wurden seit dem Start im Juni 2020 mehr als 1 Million Tüten mit übrig gebliebenen Lebensmitteln an App-Nutzende übergeben. Diese hätten über den vergünstigten Einkauf von Warenüberschüssen Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt und damit eine CO2-Einsparung von 2700 Tonnen bewirkt.

In den Tüten landen Brot und Backwaren, Obst und Gemüse oder andere Bio-Lebensmittel, welche „bald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen, aber einwandfrei geniessbar sind“, heisst es. Jede Tüte helfe, der Lebensmittelverschwendung einen Riegel vorzuschieben. Dies spare Ressourcen und sei ein Beitrag zum Klimaschutz. „Wir sind sehr froh, so viele Lebensmittel gerettet zu haben und streben danach, unsere geringe Quote an Lebensmittelüberschüssen weiter zu reduzieren“, wird Joseph Nossol, Denns-Geschäftsführer und Mitglied im Vertriebsausschuss des Biomarkt Verbunds, zitiert.

Nach einer Testphase von Juni 2020 bis März 2021 in ausgewählten Denns-Filialen erstrecke sich das Angebot aktuell auf mehr als 400 Märkte. Denns sei der erfolgreichste Kooperationspartner. Pro Markt seien in dem Zeitraum rund 23 Tüten pro Woche zum Preis von 3,90 Euro an Kunden, die eine Tüte mit gewünschten Waren oder eine Überraschungstüte per App ordern können, übergeben worden.

„Nahrungsmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne“, wird Wolfgang Hennen, Geschäftsführer von Too Good To Go Deutschland, zitiert. Unternehmensangaben zufolge zählt die App mehr als 90 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in 17 Ländern in Europa und Nordamerika, viele hätten Denns als Favoriten gespeichert. Seit dem Start im Jahr 2016 seien weltweit über 300 Millionen Mahlzeiten gerettet worden. ce/heg

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