Bundesministerium investiert in Ernährungskompetenz

05 Juni 2024 11:46

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Berlin - Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt mit 7,5 Millionen Euro ein Projekt zur Ernährungskompetenz. Während einer dreijährigen Testphase soll modellhaft getestet werden, wie sich nachhaltige Ernährungsumgebungen schaffen lassen.

Zur Stärkung der Ernährungskompetenz hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Fördersumme in Höhe von 7,5 Millionen Euro an ein dreijähriges Projekt vergeben. Laut einer Medienmitteilung soll modellhaft erprobt werden, wie nachhaltige Ernährungsumgebungen geschaffen werden können. Für die wissenschaftliche Begleitung sind die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stellvertretend für die Verbraucherzentralen in allen Bundesländern sowie die Europa-Universität Flensburg zuständig. 

Mittels verschiedener bundesweiter Massnahmen soll die Bevölkerung mehr Wissen rund um gesundes Aufwachsen und Altwerden vermittelt bekommen. Gutes Essen dürfe keine Frage des Geldbeutels sein, sagte Bundesminister Cem Özdemir bei Übergabe der Förderurkunden: „Ob das Essen in Kitas, die Mensa in Schulen oder das gemeinsame Kochen im Gemeindetreff: die Umgebung bestimmt mit, wie gesund und nachhaltig man isst und wie man seine persönliche Ernährung gestaltet.“

Geplant seien Informations- und Bildungsveranstaltungen. Themen könnten sein: günstige und dennoch gesunde nachhaltige Mahlzeiten, Haushalts- und Budgetplanung, mobile Mitmachangebote, Einkaufstrainings und Kochkurse. ce/heg

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