Binnenorientierte Branchen stützen Schweizer Wirtschaft

03 Juni 2026 14:54

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Zürich - Die geopolitischen Unsicherheiten drücken auf das Wachstum in der Schweiz. Economiesuisse rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang der Exporte um 0,5 Prozent. Die binnenorientierten Branchen stützen das Wachstum. Dieses dürfte dieses Jahr mit 1,0 Prozent unterdurchschnittlich ausfallen.

(CONNECT) Economiesuisse rechnet laut einer Mitteilung für dieses Jahr mit einem gebremsten Wachstum. Der Dachverband der Wirtschaft rechnet für dieses Jahr mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent, für das nächste mit 1,2 Prozent. 2025 betrug das Wachstum 1,4 Prozent. Die Inflationsrate könnte dieses Jahr auf 0,8 Prozent anziehen, nach 0,2 Prozent im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote könnte 2026 auf 3,1 und 2027 auf 3,2 Prozent steigen, nach 2,8 Prozent im Vorjahr.

Dabei belasten vor allem die Exporte die Wirtschaftsleistung. Sie dürften dieses Jahr um 0,5 Prozent zurückgehen und 2027 nur um 0,2 Prozent zulegen. 2025 waren sie noch um 2,0 Prozent gewachsen. Namentlich die Textil-, Uhren- und Lebensmittelindustrien rechnen laut economiesuisse mit rückläufigen Exporten. Die Tech-Industrien dagegen sähen ein Ende des Rückgangs und steigende Auftragseingänge. Auch die Pharma- und die Medtech-Branchen rechneten mit Wachstum.

Die binnenorientierten Branchen stützen derzeit die Wirtschaft. Dazu tragen die hohe Kaufkraft der Bevölkerung und die anhaltende Zuwanderung bei.

Der Dachverband macht die geopolitischen Unsicherheiten für das gebremste Wachstum verantwortlich. Die drückten über hohe Erdölpreise, steigende Transportkosten und Lieferengpässe die Preise in die Höhe. ce/ug

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