Bagni Popolari eröffnet Ausstellung „Lithium Baths and Electric Bulbs"

03 März 2026 11:46

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Baden AG - Bagni Popolari eröffnet eine Ausstellung über die Nutzung von Lithium als medizinische Substanz für Heilbäder und kritischer Rohstoff in der Energiewende. Sie basiert auf der künstlerischen Doktorarbeit von Anastasia Kubrak. Die Vernissage findet am 28. März im Inhalatorium in Baden statt.

(CONNECT) Der Badener Verein Bagni Popolari eröffnet Ende März die Ausstellung „Lithium Baths and Electric Bulbs.“ Die Ausstellung basiert auf der Doktorarbeit von Anastasia Kubrak am Critical Media Lab der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel (HGK FHNW) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und verbindet historische Lithiumheilbäder mit der industriellen Nutzung von Lithium in Batterien. Sie reflektiert damit „die Überschneidung von Gesundheit, Energie und Ökonomie – von der Elektrobehandlung zur Energiewende“, heisst es in einer Mitteilung. Die kostenlose Ausstellung eröffnet am 28. März im Inhalatorium in Baden und wird bis zum 30. Mai jeden Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein.

In ihrer Forschung untersucht Anastasia Kubrak die Rolle von Lithium als Rohstoff für die Energiewende und medizinische Substanz und dokumentiert europäische Orte, „an denen verlassene Lithiumbäder derzeit als potenzielle Standorte für die Lithiumgewinnung wiederentdeckt werden.“ Die Ausstellung geht damit dem Element Lithium nach und reflektiert den Wandel der Schweizer Kurorte Baden und Scuol-Tarasp GR sowie weiterer europäischen Kurorte im späten 19. Jahrhundert.

Lithium ist seit dem 19. Jahrhundert als Heilmittel gegen Gicht, Depressionen und Erschöpfung bekannt. Es ist in den badischen Quellen ausgiebig vorhanden und wurde Patienten verschrieben, die unter dem Druck der Industrialisierung litten. Heutzutage wird Lithium für die Batterien von Elektroautos verwendet und ist damit entscheidendes Element der europäischen Energiewende. ce/nta

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