130 Stromgemeinschaften nutzen bereits solarquartier von ewz
12 März 2026 13:59
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(CONNECT) Eigentümerschaften von Solaranlagen können ihren überschüssigen Strom seit Anfang Jahr über lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) lokal verkaufen. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) bietet mit seinem neuen Produkt ewz.solarquartier eine einfache Handhabung dafür.
Derzeit speisen laut einer Mitteilung bereits 130 solcher Stromgemeinschaften ihren überschüssigen Strom ein. Sie erhalten dafür einen garantierten Abnahmepreis von 14 Rappen pro Kilowattstunde. Bereits 6000 Kundinnen und Kunden beziehen diesen Strom von der ewz.
Das Produkt soll die Nutzung von Dachflächen für Solaranlagen fördern. „Mit unserem LEG-Produkt ewz.solarquartier haben wir einen weiteren wirtschaftlichen Anreiz geschaffen, damit Solaranlagen nicht nur zugebaut werden, sondern damit langfristig hohe Erträge erzielt werden können“, wird Corinne Pellerin, Leiterin Markt und Kunden bei der ewz, in der Mitteilung zitiert. Die lokale Nutzung des Stroms entlastet zudem das Netz.
Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) bringt bereits den überschüssigen Strom aller ihrer Anlagen ein. „Dank der LEG-Lösung von ewz.solarquartier war für uns klar, dass wir alle 28 Photovoltaikanlagen auf unseren Siedlungen im Stadtgebiet anmelden“, so Eliane Hurni, Bereichsleiterin Gebäude und Umgebung sowie Geschäftsleitungsmitglied bei der ABZ.
Insgesamt sind derzeit in der Stadt fast 2900 Photovoltaikanlagen mit fast 100 Megawatt Peak Leistung installiert. Sie produzieren rund 80 Gigawattstunden Strom im Jahr. Bis 2040 soll die Produktion auf 500 Gigawattstunden steigen. ce/ug
