Das Ahead Health-Team hat in einer Frühfinanzierungsrunde 6 Millionen Dollar erhalten. Bild: zVg/Ahead Health AG

Ahead Health erhält 6 Millionen Dollar Startkapital

14 Januar 2026 12:44

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Innovation Zürich

Zürich - Das Züricher Start-up Ahead Health hat eine Finanzierungsrunde mit Startkapital in Höhe von 6 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Mittel fliessen in die Ausweitung des Netzwerks von Partnerkliniken. Sie bieten die Früherkennung von Ahead Health mittels MRT, Blutanalyse und Künstlicher Intelligenz an.

(CONNECT) Ahead Health hat in einer Frühfinanzierungsrunde 6 Millionen Dollar erhalten. Angeführt wurde die Runde von RTP Global. Beteiligt haben sich laut einem Bericht von startupticker.ch ausserdem Tiny VC, Pareto 20 und prominente Unternehmer wie Kai Eberhardt von Oviva, Stef van Grieken von Cradle, Thomas Wolf von Hugging Face, Michiel Bakker vom Massachusetts Institute of Technology und Google DeepMind sowie Cody Gakpo, Mitglied der niederländischen Fussball-Nationalmannschaft und Spieler des FC Liverpool.

Ahead ist in der präventiven Gesundheitsvorsorge tätig. Mit seiner auf Künstliche Intelligenz gestützten und selbstlernenden Plattform werden MRT- und Bluttests ausgewertet und auf Indikatoren durchsucht, die auf Krankheiten und Anomalien hinweisen können. Dies soll dazu führen, dass etwa Krebs, Hirnerkrankungen, Endometriose und Herz-Kreislauf-Probleme früher als mit herkömmlichen Gesundheitsdiensten erkannt werden. „Entscheidend ist“, so das Unternehmen, „dass die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (MRT)-Untersuchung und die Bluttests von Ahead Health nur 30 Minuten dauern, zu einem personalisierten Gesundheitsplan führen und der gesamte Prozess digital und nahtlos abläuft“.

Vega Vinsensius, CTO und Mitgründer von Ahead Health, glaubt, „dass proprietäre, schwer zugängliche Daten die Zukunft der KI sind. Wir möchten Menschen dabei helfen, diesen Datensatz sicher und geschützt aufzubauen und ihn zu verstehen – eingebettet in das lokale Gesundheitssystem, zu dem sie gehören.“ Ziel ist, dass immer mehr Krankenkassen diese Leistungen übernehmen, wie das etwa die Berner KPT bereits teilweise tut.

Als zugelassene Arztpraxis arbeitet das Start-up bereits mit fünf Kliniken in der Schweiz und in Deutschland zusammen, weitere 25 in der Schweiz sollen bald folgen, dazu auch Partnerkliniken in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Ausserdem sollen mit dem frischen Kapital die Plattform verbessert, neue Testmodalitäten hinzugefügt und das Ingenieursteam erweitert werden. ce/mm

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