Sandoz investiert weitere 440 Millionen Dollar in Slowenien
03 Juli 2025 10:12
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(CONNECT) Sandoz expandiert weiter in Slowenien. Wie der weltweit tätige Hersteller von Generika und Biosimilaren mitteilt, hat er in Brnik damit begonnen, eine Produktionsstätte für sterile Biosimilars zu errichten. Dafür kündigt das Basler Unternehmen Investitionen von über 440 Millionen Dollar an.
Diese ergänzen in dem Land bereits laufende Investitionen in ein Produktionszentrum für Biosimiliar-Wirkstoffe in Lendava und ein Entwicklungszentrum für Biosimilare in Ljubljana. Mit dem neuen Werk will Sandoz in Slowenien bis 2029 insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Dollar ausgeben. Dies seien weitere Schritte zum Aufbau eines voll integrierten europäischen Biosimilar-Zentrums, heisst es in der Mitteilung weiter. Den Rahmen für diese Investitionen steckt ein strategischer Plan ab, mit dem Sandoz „einen bedeutenden Teil einer beispiellosen Marktchance erschliessen“ will.
Deren Wert werde wegen der in den nächsten zehn Jahren auslaufenden Patente für Biosimilare auf 222 Milliarden Dollar geschätzt. „Biosimilare sind das am schnellsten wachsende Segment in unserer Pipeline“, wird Sandoz-CEO Richard Saynor in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren als Weltmarktführer in diesem Gebiet, um die schnell wachsende Patientennachfrage zu befriedigen.“ Sandoz vermarktet bereits elf Molekülen und hat 28 Moleküle in seiner Pipeline.
Das slowenische Produktionsnetzwerk soll laut Chief Manufacturing and Supply Officer Glenn Gerecke „unsere Kontrolle, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität entlang der gesamten globalen Lieferkette verbessern“. Dabei setze Sandoz auf „einen hochqualifizierten Talentpool in den Naturwissenschaften und im Ingenieurwesen, die zentrale Lage mit einer Logistikinfrastruktur von Weltklasse, eine kostengünstige Produktion und ein stabiles, innovationsorientiertes Umfeld mit engen Verbindungen zu Wissenschaft und Forschung“. ce/mm
