Löhne für junge ICT-Fachkräfte steigen

03 September 2025 09:11

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Innovation Zürich

Zürich - Die Löhne in der ICT-Branche sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen. Das geht aus der Salärstudie 2025 von swissICT hervor. Besonders stark legen die Löhne von jungen Fachkräften und in Einstiegspositionen zu. Spitzenreiter sind junge Fackkräfte im Bereich Softwareentwicklung mit 6 Prozent.

(CONNECT) swissICT hat seine Salärstudie 2025 vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sieht der in Zürich ansässige Fachverband der Informations- und Kommunikationstechnologie  eine leichte Verbesserung der Lohnsituation der im IT-Bereich Beschäftigten. Strukturell lässt sich eine Verbesserung der Arbeitssituation im Bereich junger Fachkräfte sowie bei Junior- und Einstiegspositionen erkennen.

An der Befragung haben 231 Organisationen mit 39‘511 Nennungen teilgenommen. Es zeigte sich, dass die Basisjahressaläre gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen sind. Insbesondere bei den Fachkräften unter 30 Jahre stieg der Betrag um 2 Prozent. Das grösste Wachstum zeigten Junior Software Engineers mit einer Steigerung um 6 Prozent des Jahresgehalts. Scrum Masters im unteren Management folgen mit einem Lohnanstieg von 4,4 Prozent. Entgelte für Lernende wurden seitens der Ausbildungsbetriebe um 3 Prozent erhöht. Dies wird als ein Zeichen der Förderung des Fachnachwuchses gewertet.

Auch die Salärentwicklung bei den Seniors (S3) entsprach der Steigerung um 0,4 Prozent und liegt derzeit im Median bei 130‘060 Franken jährlich. Im ergänzenden Employment Conditions Report zeigte sich ein wachsender Trend zu einer flexiblen Arbeitswelt. 94 Prozent der Teilnehmenden gewähren einen oder mehrere Home-office-Tage wöchentlich.

„Bis zu einem gewissen Punkt ist der Lohn ein zentrales Thema. Danach treten zunehmend Faktoren in den Vordergrund, welche die konkreten Bedürfnisse der Mitarbeitenden adressieren“, wird Cornelia Ammon, Projektverantwortliche von swissICT, in der Mitteilung zitiert.

swissICT führt die ICT-Salärstudie seit 1981 jährlich durch. Die Studie wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt, so die Mitteilung. ce/ww

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