ETH ist erneut siebtbeste Universität der Welt

19 Juni 2025 11:01

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Innovation Zürich

Zürich/London - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) wird im QS World University Ranking 2026 zum dritten Mal in Folge auf Platz 7 geführt. Damit ist sie die beste Universität in Kontinentaleuropa, vor der EPFL und der Technischen Universität München. Beide belegen Platz 22.

(CONNECT) Die ETH rangiert im World University Ranking von Quacquarelli Symonds (QS) zum elften Mal in Folge unter den zehn besten Universitäten der Welt. In der soeben erschienenen Ausgabe für 2026 belegt sie im dritten Jahr hintereinander Platz 7. Damit ist die ETH die bestplatzierte Hochschule in Kontinentaleuropa; vor ihre liegen ausschliesslich Universitäten aus den USA und aus Grossbritannien. Insgesamt wurden 1501 Universitäten aus 105 Hochschulsystemen bewertet.

Ausschlaggebend für den Spitzenplatz der ETH sind unter anderem die Kriterien Akademische Reputation (99,7 Punkte von 100), die Internationalität ihrer Forschenden (99,3 Punkte) und die hohe Anzahl breit zitierter Publikationen (98,8 Punkte). Dagegen liegt sie beim Betreuungsverhältnis von Lehrpersonal zu Studierenden nur im Mittelfeld.

Die beiden Spitzenplätze nehmen wie in den Vorjahren das Massachusetts Institute of Technology und das Imperial College London ein. Auf Platz 3 liegt die Universität Stanford, die um drei Plätze kletterte, vor den Universitäten Oxford, Harvard und Cambridge.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) verbesserte sich von Platz 26 auf 22 und ist damit zusammen mit der ebenfalls verbesserten Technischen Universität München die zweitbeste Hochschule Kontinentaleuropas. Die Universität Zürich steigt um neun Plätze auf Platz 100. Die Universität Genf wird auf Rang 155 geführt, die Universität Basel auf Rang 158, die Universität Bern auf Rang 184. Die Universität Lausanne liegt auf Platz 212 und die Universität der italienischen Schweiz auf Platz 473.

Die USA führen mit 192 vertretenen Universitäten, gefolgt von Grossbritannien (90), Festlandchina (72), Indien (54) und Deutschland (48). Zum ersten Mal in der 22-jährigen Geschichte dieser Rangliste liegen die meisten der bewerteten Universitäten in Asien. Demzufolge spricht Ben Sowter, QS Senior Vice President von einer „Neuverteilung des globalen akademischen Einflusses“. Wie er betont, unterstreichen diese Verschiebungen „eine zunehmend multipolare akademische Welt“. ce/mm

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