UBS gründet Gemeinschaftsfirma in Japan

12. August 2021 09:44

Zürich/Tokio - Der Finanzkonzern UBS und die japanische Treuhandbank Sumitomo Mitsui Trust Holdings haben ein neues Unternehmen gegründet. Ihre strategische Partnerschaft besteht bereits seit 2019. Gemeinsam wollen sie den grossen Markt unerschlossener vermögender Privatkunden umfassend erschliessen.

Die UBS schliesst sich mit der grössten japanischen Treuhandbank-Gruppe Sumitomo Mitsui Trust Holdings zusammen. Aus ihrer bereits seit 2019 bestehenden Allianz ist damit ein Gemeinschaftsunternehmen entstanden. Wie es in einer Medienmitteilung der UBS heisst, sei dies „das erste Unternehmen, das in Japan eine umfassende Palette von Vermögensverwaltungsdienstleistungen anbietet, die den anderen Private-Banking-Märkten der Welt ebenbürtig ist“.

Die neue Gesellschaft UBS SuMi TRUST Wealth Management Co., Ltd hat dieser Tage ihre Geschäfte in Tokio, Osaka und Nagoya aufgenommen. Den Angaben zufolge verbindet das neue Unternehmen künftig die globale Kompetenz und Reichweite der Schweizer Grossbank mit der Stärke und dem Wissen der japanischen Treuhandgruppe. Das UBS-Portfolio werde durch die Kompetenzen der auf Depotgeschäfte, Immobilien, Erbschaft und Vermögensmanagement spezialisierten japanischen Treuhandbank erweitert.

Bereits im Juni 2019 hatten die beiden Konzerne eine Gesellschaft für Beratung und Veranstaltungsorganisation gegründet. Sie zielte darauf ab, potenzielle vermögende Neukunden zu identifizieren und mit Cross-Selling-Aktivitäten zu starten.

Laut Victor Chang, Präsident und Representative Director der neuen Firma sowie Leiter der bisherigen Wealth-Management-Aktivitäten von UBS in Japan, könne mit „einem starken Partner, der auf den Trust-Banking-Markt spezialisiert ist“ das Japangeschäft vervielfacht werden. „Kein anderer Vermögensverwalter in Japan verfügt über eine vergleichbare Breite und Tiefe unserer Dienstleistungen, ganz zu schweigen von der globalen Reichweite.“ hg

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