Swiss Centers begrüsst Lockerung der Einreiseregeln in China

01. Juli 2022 13:14

Schanghai - China lockert zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie die Beschränkungen bei der Einreise. Unter anderem wird die Quarantäne nach der Einreise halbiert. Swiss Centers in China begrüsst dies. Gleichzeitig dringt die Organisation auf eine Verbesserung der Flugsituation.

China lockert zum ersten Mal seit März 2020 die Corona-Einreisebeschränkungen. Die Grenzbeschränkungen werden angepasst und die Quarantäne nach der Einreise halbiert. Einreisende müssen nun noch sieben Tage in einem staatlich organisierten Quarantäne‐Hotel und anschliessend weitere drei Tage in häuslicher Isolation verbringen. Zuvor waren es 14 Tage in Quarantäne und sieben Tage in häuslicher Isolation.

„Die Swiss Centers in China und die gesamte Schweizer Wirtschaft begrüssen diesen Entscheid“, wird Nicolas Musy, Delegierter des Verwaltungsrats  von Swiss Centers in China, in einer Mitteilung zitiert. Swiss Centers in China ist eine Organisation, die Markteintrittshürden für Schweizer Unternehmen in Asien abbaut. Musy geht davon aus, dass Geschäftsreisen nun wieder in Gang gebracht werden können. 

China hat kürzlich auch Hürden für ausländische Personen abgebaut, die zur Arbeit ins Land reisen. Derweil stellt China seinen Bürgerinnen und Bürgern in den meisten Fällen weiterhin keine neuen Reisepässe aus, beziehungsweise verlängert diese nicht. „Diese Politik kann auch Auswirkungen auf Expats haben“, erklärt Musy. Betroffen seien vor allem Expats, die mit chinesischen Staatsbürgerinnen oder Staatsbürgern verheiratet sind. Familientrennung reduziere die Bereitschaft von Angestellten, zwischen China und dem Rest der Welt zu reisen.

Als ein Hauptproblem für Reisende sieht Swiss Centers die Flugsituation. Es gibt wenig internationale Flüge und diese sind besonders teuer. „China beabsichtigt, wieder mehr internationale Flüge zuzulassen, und das ist auch absolut notwendig“, betont Musy. ssp

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