Stimmrechtsgruppe diskutiert Herausforderungen der Weltwirtschaft

04. Juli 2022 12:02

Bern/Bad Ragaz SG - Die schweizerische Stimmrechtsgruppe von Internationalem Währungsfonds und Weltbank feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Bei einem Treffen am 4. Juli diskutierten die Mitglieder die Herausforderungen für die Weltwirtschaft.

Die Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin sowie Nationalbankpräsident Thomas Jordan haben am 4. Juli in Bad Ragaz die Mitglieder der schweizerischen Stimmrechtsgruppe in den Bretton-Woods-Institutionen Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank empfangen, informiert das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) in einer Mitteilung. Der seit 1992 von der Schweiz geleiteten Stimmrechtsgruppe gehören Aserbaidschan, Kasachstan, die Kirgisische Republik, Polen, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan sowie Usbekistan an. Da die Gruppe in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert, seien auch Vertretende von IWF und Weltbank, darunter Kristalina Georgiewa, geschäftsführende Direktorin des IWF, sowie Anna Bjerde, die Vizepräsidentin der Weltbank, als Gäste geladen worden, informiert das EFD.

Auf der Tagesordnung des Treffens standen die Zusammenarbeit innerhalb der Stimmrechtsgruppe sowie die zentralen laufenden Geschäfte von IWF und Weltbank. Im Mittelpunkt haben dabei die kurz- und längerfristigen Herausforderungen für die Weltwirtschaft gestanden, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort die Themenfelder Finanz- und Handelssystem, nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung und die spezifischen Situationen in den Mitgliedsländern der Gruppe genannt. Zudem standen ein Seminar zu den Chancen und Herausforderungen von digitalem und nachhaltigem Finanzwesen und bilaterale Gespräche von Finanzminister Maurer, Wirtschaftsminister Parmelin und Nationalbankpräsident Jordan mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen auf der Agenda. hs

Mehr zu Internationale Beziehungen

Aktuelles im Firmenwiki