Deep Breath Intelligence nimmt 2,75 Millionen Franken ein

26. Juli 2022 14:55

Rotkreuz ZG - Deep Breath Intelligence hat in einer Finanzierungsrunde 2,75 Millionen Franken von Investoren eingenommen. Mit dem frischen Kapital will das Start-up unter anderem seine Künstliche Intelligenz zur Erkennung von Krankheiten in der Atemluft trainieren.

Die Qupar Quality Partners AG aus Rotkreuz und der Investor Sigi Föhn beteiligen sich mit 2,75 Millionen Franken an dem Start-up Deep Breath Intelligence (DBI). Einem Artikel von startupticker.ch zufolge ist Sigi Föhn neu auch Vorstandsmitglied bei DBI.

Mit dem frischen Kapital wollen die Gründer des Start-ups ihre Software und Algorithmen für Krankheiten wie das Schlafapnoe-Syndrom, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Asthma erweitern.

DBI hat eine Technologie entwickelt, welche mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Medikamente und Krankheiten anhand von Molekülen in der Atemluft erkennen kann. So kann die Software bereits das Epilepsie-Medikament Valproat in der Atemluft bestimmen, wie Studien des Universitäts-Kinderspital beider Basel und des Universitätspitals Zürich dem Artikel zufolge bestätigen.

Für die Atemluftanalyse pusten Patienten über ein Mundstück in ein Gerät, einen Massenspektrometer. Dieses erzeugt aus hunderten hineinströmenden Molekülen Daten, welche das Gerät in die von DBI entwickelte Software hochlädt, mit Hilfe mathematischer Algorithmen analysiert und in wenigen Minuten als Testwerte ausgibt.

Die Vision von DBI ist es, wie bei einer Blutanalyse auch Krankheiten durch spezifische Biomarker in der Atemluft frühzeitig erkennen zu können. Dazu muss der Algorithmus mit weiteren Daten trainiert werden.

In einer zweiten Finanzierungsrunde, die das Unternehmen bereits lanciert hat, möchte es Geld für „weitere Produktentwicklungen, Zertifizierungsprozesse und für ein eigenes Analyse-Labor“ einnehmen, heisst es weiter bei startupticker.ch. ko

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