Eine neue Zertifizierung macht das Spital Limmattal zu einem noch attraktiverer Standort für die ärztliche Weiterbildung. Bild: Spital Limmattal

Spital Limmattal wird für Weiterbildung noch attraktiver

21. April 2021 15:08

Schlieren ZH - Der Fachbereich Allgemeine Innere Medizin des Spitals Limmattal erfüllt neu die Kriterien für eine Weiterbildungsstätte der Kategorie A. Für den Facharzttitel ist ein Jahr an einer Institution dieser höchsten Kategorie erforderlich.

Das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) hat den Fachbereich Allgemeine Innere Medizin des Spitals Limmattal visitiert und zertifiziert. Der Fachbereich erfüllt jetzt laut Medienmitteilung neu die Kriterien für eine Weiterbildungsstätte der sogenannten Kategorie A. Das ist die höchste Kategorie in der ärztlichen Fortbildung. Um den Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin zu erlangen, müssen Ärztinnen und Ärzte laut Mitteilung des Spitals zwingend ein Jahr ihrer Weiterbildung an einer Institution dieser höchsten Kategorie absolvieren.

Mit der Zertifizierung wird das Spital Limmattal ein noch attraktiverer Standort für die ärztliche Weiterbildung. Die Medizinische Klinik des Spitals Limmattal bietet eine zwei- bis drei-jährige Weiterbildung an. Das umfasst Rotationen in Hausarztmedizin, Notfall- und Intensivmedizin sowie weitere Spezialgebiete.

Die im Zuge dieser Rotationen ausgeübte Tätigkeit in den Hausarztpraxen habe im Kanton Zürich in dieser Grössenordnung Seltenheitswert, heisst es in der Medienmitteilung. Der Fachbereich Allgemeine Innere Medizin gehört zur Medizinischen Klinik des Spitals Limmattal. Dort arbeiten 25 Assistenzärztinnen und -ärzte. Die Weiterbildungsstellen des Spitals gelten als sehr attraktiv und sind sehr begehrt.

Das Spital Limmattal stellt die medizinische Grundversorgung von über 77’000 Patientinnen und Patienten jährlich sicher. Es verfügt über 188 Betten im Akutbereich, 126 Betten in der Langzeitpflege sowie acht Operationssäle und acht Intensivpflegeplätze. Derzeit sind laut der Mitteilung 1550 Mitarbeitende aus 51 Nationen im Spital tätig. gba 

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