Die Versuche aus dem Experimentierkoffer sollen die Begeisterung Jugendlicher für Technik und Naturwissenschaften wecken und richtet sich gerade auch an Mädchen. Bild: zVg/Die Innovationsgesellschaft mbH

SimplyNano kommt in den Kanton Zürich

09. März 2021 13:15

Zürich/St.Gallen - Die SimplyScience Stiftung und die Innovationsgesellschaft haben mit dem SimplyNano 2 einen Experimentierkoffer entwickelt, der Jugendliche für Technikberufe begeistern soll. Ab Herbst wird er auch in den Schulen des Kantons Zürich eingesetzt, unterstützt von der Zürcher Handelskammer. 

Die SimplyScience Stiftung als Trägerin und Die Innovationsgesellschaft mbH als Entwicklungspartnerin haben einen Experimentierkoffer entwickelt, der gegen den Fachkräftemangel in den Technikberufen helfen soll. Den SimplyNano 2 gibt es in zwei Versionen. Die beiden Koffer enthalten Unterlagen, Chemikalien und Materialien, um Experimente im Bereich der Nanotechnologie durchzuführen. Sie sind jeweils für eine Lernwerkstatt mit acht bis zehn Posten ausgestattet.

SimplyNano 2 soll Jugendliche in Sekundar- und Realschulen für Technik und Naturwissenschaften begeistern. Das Projekt richtet sich gerade auch an Mädchen. Die Unterlagen in den Koffern seien mit dem Lehrplan21 kompatibel, sagt Christoph Meili, Gründer und Geschäftsführer der Innovationsgesellschaft mit Sitz im St.Galler Startfeld. Zudem würden parallel zu den Experimenten in der Schule auch Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte in Unternehmen durchgeführt werden. Damit könnte eine Brücke zwischen Schule und Wirtschaft geschlagen werden, so Meili.

Als erster Kanton hat der Aargau SimplyNano 2 eingesetzt. Dort sind inzwischen rund 600 Koffer im Einsatz. Im vergangenen Jahr haben auch St.Gallen und die beiden Appenzell das Projekt umgesetzt. In den drei Kantonen beteiligen sich 90 Schulen und 123 Lehrpersonen daran. 

Ab Herbst wird SimplyNano 2 laut einer Mitteilung auch im Kanton Zürich eingesetzt. Hier sollen alle Sekundarschulen mit 1400 kostenlosen Experimentierkoffern ausgestattet werden. Unterstützt wird der Einsatz von der Zürcher Handelskammer (ZHK). Sie empfiehlt auch ihren Mitgliedsunternehmen, sich am Projekt zu beteiligen, etwa mit der Durchführung einer Weiterbildungsveranstaltung. stk

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