Schweizer bleiben umzugsfreudig

29. September 2021 12:00

Basel - Die Pandemie hat der Umzugsfreudigkeit der Schweizer keinen Abbruch getan. Dies stellt Baloise in einer Studie fest. Die Städte St.Gallen, Winterthur und Freiburg weisen darin die grössten Umzugsströme auf. Insgesamt haben 2020 rund 701'000 Personen den Wohnsitz gewechselt.

Jährlich ziehen in der Schweiz mehr als 450'000 Haushalte um, informiert Baloise in einer Mitteilung. Daran habe auch die Pandemie nichts geändert, heisst es dort weiter. Einer von der Baloise-Tochter MOVU in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post erstellten Studie zufolge haben im vergangenen Jahr 451'884 Haushalte mit insgesamt 701'664 Personen ihren Wohnsitz gewechselt.

In den grösseren Städten haben die Autoren der Studie dabei durchweg mehr Weg- als Zuzüge beobachtet. Die meisten Zuzüge machten sie in den Städten Winterthur, St.Gallen und Chur aus. Die grössten Umzugsströme verbuchten St.Gallen, Winterthur und Freiburg. In den grösseren Städten machten zudem Einpersonenhaushalte oft die Mehrheit der Haushalte aus, schreibt Baloise.

Mit knapp einem Drittel der Nennungen bildet die Vergrösserung des Wohnraums den häufigsten Umzugsgrund. Eine Änderung der familiären Situation und der Auszug aus dem Elternhaus folgen auf dem zweiten und dritten Platz. Die Miete bleibt den Erhebungen der Studie zufolge weiterhin die häufigste Wohnform. Lediglich bei der Altersklasse der 30- bis 49-Jährigen ist ein Wechsel des Wohnsitzes häufiger mit dem Umzug in Wohneigentum verbunden. hs

Aktuelles im Firmenwiki