Schlieren soll mehr Labore bekommen

22. Dezember 2021 14:15

Schlieren ZH - Die Standortförderung von Schlieren will die Zahl der Labore in Schlieren erhöhen. Dies soll der Stadt als Forschungsstandort für Life Sciences weiteren Auftrieb geben. Laut Standortförderer Albert Schweizer kann dabei das Potenzial an Fachwissen der Bauämter besser genutzt werden.

Schlieren verfüge insbesondere im Bio-Technopark Schlieren-Zürich bereits über eine grosse Zahl an Laboren, schreibt die Standortförderung der Stadt in einer Mitteilung. Trotzdem fehle es Schlieren an Laboren, heisst es dort weiter. Als Hintergrund wird in der Mitteilung aus der „Clusterstudie Life Sciences Zürich 2021/2022“ vom März 2021 zitiert. In deren Vorwort bezeichnen Regierungsrätin Carmen Walker Späh und der Leiter Standortförderung Kanton Zürich, Fabian Streif, die Region als einen überdurchschnittlich dynamischen Life-Sciences-Forschungsstandort.

Dem Problem der fehlenden Labore will sich Albert Schweizer widmen. Es sei bereits bei seinem Start als Standortförderer von Schlieren 1999 „mit dem Thema Labors ins kalte Wasser“ geworfen worden, schreibt die Standortförderung. Damals hatte der drohende Rinderwahnsinn den entsprechenden Bedarf angeheizt.

In den Folgejahren hätten die kantonalen Bewilligungsbehörden und das städtische Bauamt „einen super Job“ beim Bau neuer Labore gemacht, heisst es in der Mitteilung weiter. Schweizer zufolge verfügen beide Einrichtungen über „ein hohe Potenzial an Fachwissen“, was aber „noch zu wenig ausgenützt wird“. Bei der Entwicklung des Standorts arbeiten die kantonale und die städtische Standortförderung eng zusammen. hs

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