Schlieremer Stadtrat legt Programm bis 2026 vor

16. Februar 2023 15:12

Schlieren ZH - Der Stadtrat von Schlieren hat sein Regierungsprogramm 2022 bis 2026 unter das Motto „Gemeinsam nachhaltig in die Zukunft“ gestellt. Es umfasst fünf Schwerpunkte und fokussiert entschieden auf Nachhaltigkeit.

Der Stadtrat von Schlieren präsentiert sein Regierungsprogramm von 2022 bis 2026. Laut einer Medienmitteilung gibt es darin fünf Handlungsschwerpunkte und es steht unter dem Motto „Gemeinsam nachhaltig in die Zukunft“. Nachhaltigkeit sei für den Stadtrat mehr als nur ein Schlagwort, heisst es.

Der Stadtrat habe sich entschieden, sein Regierungsprogramm mit den 17 Zielen der Vereinten Nationen (UNO) für eine nachhaltige Entwicklung zu verknüpfen. Denn weltweite Herausforderungen wie der Klimawandel, Migrationsströme, Knappheit an Gütern wie Medikamente oder Energie sowie steigende Preise beeinflussten auch die Lebens- und Standortqualität in Schlieren. Es gelte, lokal Lösungen für Probleme zu finden, deren Ursprung in einer globalen Entwicklung begründet seien. Bestehende Strategien wie die Wirtschafts- oder Immobilienstrategie, das Stadtentwicklungskonzept II sowie der Masterplan Grüne Mitte seien berücksichtigt worden.

Förderung und Stärkung des Gemeinwohls und des Zusammenlebens ist dem Stadtrat wichtig, heisst in der Mitteilung. Deshalb hätten zahlreiche Projekte und Massnahmen die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zum Ziel. Das Littering beispielsweise soll konsequent geahndet werden. Zu den baulichen Projekten zählen die Erweiterung des Stadtparks, die Umsetzung der Begegnungszone an der Bahnhofstrasse und Güterstrasse oder die Umgestaltung des Limmatbogens. Als weitere Massnahme ist die Entwicklung von neuen Freizeit- und Kulturangeboten vorgesehen.

Zu jedem Schwerpunkt wurden Handlungsfelder mit entsprechenden Massnahmen ausgearbeitet, welche durch konkrete Projekte und Aktivitäten die Standort- und Lebensqualität in der Stadt Schlieren erhöhen sollen. In den mehrstufigen Entwicklungsprozess wurden auch Mitarbeitende der Stadt einbezogen. gba 

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