Kantonsrat Pierre Dalcher übergibt dem scheidenden Kantonsratspräsidenten Roman Schmid ein Geroldswiler „Genussboot“. Bild: zVg/Standortförderung Limmatstadt AG

Scheidender Kantonsratspräsident erhält Genussboot

03. Mai 2021 11:44

Geroldswil ZH - Die elf Limmattaler Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben dem scheidenden Kantonsratspräsidenten Roman Schmid ein Geroldswiler „Genussboot“ mit vielen bekannten regionalen Spezialitäten geschenkt.

Der im Mai 2020 zum Kantonsratspräsidenten gewählte Roman Schmid hat zum Abschluss seiner einjährigen Amtszeit ein besonderes Geschenk von den elf Limmattaler Kantonsrätinnen und Kantonsräten bekommen. Da Schmid wegen der Corona-Pandemie keine Anlässe im Limmattal und Bezirk Dietikon hat besuchen können, übergab ihm Kantonsrat Pierre Dalcher aus Schlieren in der letzten Geschäftsleitungssitzung ein Geroldswiler „Genussboot“.

Das beliebte Limmatschiff ist laut Beschrieb auf der Internetseite der Standortförderung Limmatstadt AG gefüllt mit Leckereien aus der Region. Das reicht von Wein wie dem Chreisgmeinds-Wy vom Guldiberg, ein Riesling-Silvaner gekeltert von Peter und Silvia Vogler in Weiningen, bis zu Sirup, Müesli, Konfitüre, Teigwaren, Senf oder Honig. Alles wird dekorativ verpackt in einen Karton-Weidling. Das Genussboot im Wert von 100 Franken ist laut der Mitteilung eine Initiative der Gemeinde Geroldswil und kann bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Der erst 36 Jahre alte Kantonsrat Roman Schmid aus Opfikon war im Mai vergangenen Jahres mit 163 von 180 Stimmen zum Kantonsratspräsidenten für ein Jahr gewählt worden. In einem Video zum Abschied von diesem Amt auf der Internetseite von Kantonsrat Dalcher hebt Schmid hervor, dass seine Amtszeit stark von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geprägt gewesen sei. So habe er als einziger Präsident nicht eine Sitzung im „altehrwürdigen Kantonratssaal“ mit Publikum durchführen können. Zum anderen habe die Sondersituation aber dazu geführt, dass die politischen Aussentermine am Abend nicht so häufig waren und er deshalb fast jeden Abend seine beiden Kinder habe zu Bett bringen können. gba 

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