Patiswiss installiert Anlage von Napasol zum Pasteurisieren

25. April 2022 10:03

Gunzgen SO/Zug - Der Rohstofflieferant Patiswiss hat eine Anlage zur Abtötung von Keimen in Lebensmitteln installiert. Die Geräte des Maschinenherstellers Napasol sollen die Sicherheit der Produkte von Patiswiss verbessern und Rückrufe verhindern.

Die Patiswiss AG hat an ihrem Produktionsstandort in Gunzgen eine LOG5 Pasteurisierungsanlage des Maschinenherstellers Napasol aus Zug installiert. Sie tötet 99,99 Prozent aller Krankheitserreger wie beispielsweise Salmonellen und Coli-Bakterien in landwirtschaftlich geernteten Rohstoffen ab, heisst es in einer Medienmitteilung. Die „weltweit einzigartige“ Anlage mit integriertem Röstmodul soll zu einer höheren Lebensmittelsicherheit beitragen und Rückrufe verhindern.

Patiswiss ist spezialisiert auf die Nussverarbeitung und -veredelung und beliefert Lebensmittelproduzenten und Gastronomen mit halbfertigen Lebensmitteln wie Massen und Mischungen sowie kundenspezifischen Rezepturen.

Die Anlage in Gunzgen arbeitet vollautomatisch und wird unter anderem mit Solarstrom betrieben. Nach dem Vorwärmen pasteurisiert sie die Rohstoffe, das heisst, sie erwärmt sie kurzzeitig auf 72 bis 100 Grad Celsius. Farbe, Geschmack, Aussehen und Nährstoffgehalt des Produktes bleiben laut Angaben dabei erhalten. Anschliessend nutzt die Anlage die vorhandene Grundtemperatur zum Rösten. Das spart Energie. Je nach Bedarf kann die Rohware danach karamellisiert, schokoliert, gewürzt und zu Halbfabrikaten wie Massen, Pasten und Crèmes weiterverarbeitet werden.

Napasol liefert Pasteurisierungs- und Sterilisationsgeräte für die Behandlung von Lebensmitteln mit niedrigem Feuchtigkeitsgehalt wie Nüssen, Samen, Kräutern, Gewürzen, Pflanzen und Trockenfrüchten. Der spezielle Prozess, der Dampf und Vakuum kombiniert, eliminiert Keime sowie verderbliche Mikroorganismen und gewährleistet dadurch sowohl Lebensmittelsicherheit als auch Haltbarkeit. ko

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