OnlineDoctor hilft Menschen in Not

08. September 2021 10:55

St.Gallen - Das in der Telemedizin tätige Start-up OnlineDoctor arbeitet mit dem Sozialwerk Pfarrer Sieber zusammen. Durch die Kooperation konnte schon in mehr als 350 Fällen Menschen in Not geholfen werden, die unter Hautproblemen leiden.

Das St.Galler Unternehmen OnlineDoctor bietet Beratungen seiner Hautärztinnen und Hautärzte auf digitalem Weg an. Auf Basis eines Fotos erhalten die Patienten eine Einschätzung durch einen Facharzt. Damit auch Menschen in Not davon profitieren können, stellt OnlineDoctor sein Angebot dem Zürcher Sozialwerk Pfarrer Sieber kostenlos zur Verfügung. Beide Partner haben nach der bislang zweijährigen Zusammenarbeit nun ein Fazit gezogen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Das Sozialwerk Pfarrer Sieber betreut demnach rund 3000 Menschen in Not. Dazu gehören beispielsweise Suchtkranke und Obdachlose, die nicht selten unter Hautproblemen, Wunden und Entzündungen leiden. Sie können im Rahmen der Betreuung das Angebot von OnlineDoctor kostenlos wahrnehmen, was in den zwei Jahren auch mehr als 350-mal der Fall war. „Ein Tool wie OnlineDoctor ist eine echte Bereicherung und Unterstützung für unser Sozialwerk“, wird Dana Goebel, Leitung medizinischer Dienst, in der Mitteilung zitiert. „Wir könnten uns gar nicht mehr vorstellen, unsere Patienten ohne die Unterstützung von OnlineDoctor zu behandeln.“

Ein wesentlicher Vorteil des Angebotes von OnlineDoctor ist dabei die zeitversetzte telemedizinische Konsultation. Die Fachärzte aus dem Netzwerk von OnlineDoctor können nicht planen, wie viele Patienten sie jeweils aufsuchen, so Thomas Göing, Leiter Fachspital Sune-Egge. Durch OnlineDoctor können Konsultationen nun aber orts- und zeitunabhängig durchgeführt werden. Davon profitiert neben den Nutzern von OnlineDoctor auch das Sozialwerk Pfarrer Sieber und die von ihm betreuten Menschen.

Nach den guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit möchte OnlineDoctor sein Angebot für Menschen in Not nun ausbauen. „Es gibt viel zu tun. Wir möchten unser Engagement daher auf weitere Institutionen in der DACH-Region ausweiten und so vielen Patienten in Not helfen, wie wir können“, sagt Mitgründer Philipp Wustrow. Dazu werden entsprechende Projekte in Österreich und Deutschland geprüft. jh

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