Moderne Zapfsäulen verbessern Luftqualität

23. Juni 2016 11:03

Zürich - Die Luftverschmutzung durch Benzindämpfe hat in Liechtenstein und den Ostschweizer Kantonen markant abgenommen. Verantwortlich dafür sind geschlossene Systeme an Tankstellenzapfsäulen. Dennoch besteht Handlungsbedarf.

Der Jahresbericht 2015 der Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein Ostluft bestätigt die Wirksamkeit der neuen Systeme an Tankstellen. Dennoch, heisst es in einer Medienmitteilung, entwichen noch zu viele Benzindämpfe. Diese tragen auch zur Bildung des schädlichen Ozons bei. Ältere Zapfsäulen sollten deshalb dringend mit einer selbstregulierenden Funktionssicherung nachgerüstet und kontrolliert werden. Tankstellenbetreiber kommen laut Ostluft-Stichproben ihrer Verantwortung teils nur mangelhaft nach.

Generell haben die Experten im Sommer zwar eine Verringerung von ozon-fördernden Luftschadstoffen festgestellt – gleichzeitig konstatierten sie teilweise übermässige sommerliche Ozonbelastungen. Gerade für Asthma- oder Allergiepatienten und körperlich hart arbeitende Menschen ist das gefährlich. Die Luftschadstoffe, die dazu führen, entweichen an Tankstellen, im Verkehr mit Verbrennungsmotoren und im Haushalt etwa bei Lösungsmitteln.

Ostluft ist die gemeinsame Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich und des Fürstentums Liechtenstein sowie Teilen des Kantons Graubündens. Dabei wird ein Messnetz von 17 kontinuierlich messenden Stationen betrieben. yvh

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