ZirkuLIE will die Baubranche Liechtensteins auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Bild: zVg/Stiftung Lebenswertes Liechtenstein

Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft lanciert Wissensportal

05. Dezember 2023 12:41

Vaduz - ZirkuLIE, ein neues Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft, startet sein Online-Wissensportal. Das von der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein ins Leben gerufene Projekt soll den Wandel zur Kreislaufwirtschaft fördern.

Das Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft in Liechtenstein lanciert sein zirkuläres Wissensportal. ZirkuLIE  ist laut einer Medienmitteilung ein von der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein ins Leben gerufenes Projekt, das den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Kreislaufwirtschaft fördert.

Im ersten Schritt fokussiert die Arbeit von ZirkuLIE auf das Bau- und Immobilienwesen. Dazu arbeitet ZirkuLIE mit der Wissens- und Netzwerkplattform Circular Hub GmbH aus Zürich zusammen. Bis 2027 sollen nachhaltige Praktiken im Bausektor gefördert und das für die Umsetzung nötige Fachwissen aufgebaut werden.

Dabei diene ZirkuLIE als zentraler Informationshub, heisst es in der Mitteilung der Stiftung weiter. Mit Artikeln, Interviews und Podcasts mit Fachpersonen der Kreislaufwirtschaft im Bau sollen Bewusstsein und Akzeptanz für zirkuläre Ansätze im Bauwesen gesteigert werden.

„Nachhaltigkeit nur zu predigen, reicht schon lange nicht mehr. Man muss sie auch leben", wird Fabian Frick zitiert, Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein. „Mit ZirkuLIE, dem neugeschaffenen Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft, soll daher die Baubranche in Liechtenstein auf allen Ebenen konkret dabei unterstützt werden, die bereits begonnene Transformation in Richtung zirkuläres Bauen noch weiter und stärker voranzutreiben.“

Zur Realisierung von zirkulären Lösungen stärke ZirkuLIE regionale Synergien in Liechtenstein und fördere die Verwendung regionaler Ressourcen. Erstes Projekt ist die humanitäre Aktion Fenster für die Ukraine in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein RE-WIN. Weiter soll der Aufbau des Zwischenlagers in Buchs SG langfristig in ein permanentes Lager für wiederverwendbare Bauteile in Liechtenstein münden. ce/gba 

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