Kanton will mehr über Mobilität im Limmattal wissen

06. Mai 2022 14:08

Zürich - Der Kanton Zürich führt in den Monaten Mai und Juni in den Gemeinden Dietikon, Schlieren und Urdorf eine Befragung zum Mobilitätsverhalten durch. Sie soll Wirkung und Erfolg der Angebotserweiterung durch Limmattalbahn und Velonetz eruieren.

In diesem und im nächsten Monat werde das kantonale Amt für Mobilität in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Amt in den Gemeinden Dietikon, Schlieren und Urdorf eine Bevölkerungsbefragung zum Mobilitätsverhalten durchführen, informiert die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie soll Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Bevölkerung im Vergleich zu einer ersten Befragung 2018 aufzeigen. Weitere Befragungen sind für die Jahre 2024 und 2027 geplant. 

Die Befragungen erfolgen im Rahmen des Verkehrsmonitoring Limmattal, erläutert die Volkswirtschaftsdirektion. Hier sollen Wirkung und Erfolg der umfangreichen Erweiterungen von Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsangebot eruiert werden. Konkret werden in der Mitteilung der Bau der Limmattalbahn inklusive von Anpassungen der Überland- und der Bernstrasse, die Einrichtung eines Velonetzes und der Ausbau des Autobahnanschlusses von Schlieren genannt. Die geplante Umfrage solle „die Einstellung der Bevölkerung zum Verkehr“ und „Ursachen möglicher Veränderungen im Mobilitätsverhalten“ aufzeigen. 

Dafür erhielten noch in diesem Monat rund 6300 Personen ab 16 Jahren in den Gemeinden Dietikon, Schlieren und Urdorf einen Brief mit einem Link auf einen Online-Fragebogen, der bei Bedarf auch auf Papier ausgefüllt werden könne, informiert die Volkswirtschaftsdirektion. Die Auswertung der Antworten soll anonymisiert erfolgen und keine Rückschlüsse auf einzelne Personen ermöglichen. hs

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