Jura kann Planung von Windparks fortsetzen

10. Dezember 2021 11:03

Bern - Der Kanton Jura will im Jahr 2035 bereits 150 Gigawattstunden Windstrom produzieren. Dafür hat er seinen Richtplan überarbeitet und fünf neue Windenergiegebiete ausgeschieden. Der Bundesrat hat die Änderungen im Richtplan genehmigt.

Die Kantone sollen einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes leisten. Der Kanton Jura soll dabei bis 2050 jährlich bis zu 180 Gigawattstunden Strom aus Windkraft produzieren. Für das Jahr 2035 hat sich der Kanton selbst ein Ziel gesetzt: Bis dahin will er seine Windstromproduktion auf 150 Gigawattstunden im Jahr ausbauen.

Um das Ziel zu erreichen, hat der Kanton seinen Richtplan überarbeitet und dabei fünf neue Windenergiegebiete ausgeschieden. Der Bundesrat hat die Änderungen im jurassischen Richtplan betreffend Windenergienutzung am 10. Dezember genehmigt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Die fünf Windparkprojekte sind an den Standorten Haute Borne, Peu-Claude, Sur Rosé – Plain Fayen, Les Boulaies und Champ du Fol geplant. Den am Standort Haute Borne geplanten Windpark kann der Kanton bereits für sein Modellprojekt nutzen, wie der Bundesrat in seiner Mitteilung schreibt. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollen dann in die Realisierung der anderen vier Projekte einfliessen. Beim Standort Peu-Claude hat der Bundesrat keine Vorbehalte. Bei den übrigen drei Standorten seien aber noch zusätzliche richtplanerische Abklärungen erforderlich. Erst dann könne die Nutzungsplanung in Angriff genommen werden. ssp

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