Indische Städte setzen auf das Internet der Dinge

05. Mai 2021 10:54

Neu-Delhi - Indien gilt bei Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT) als weltweit führend und weist einen Marktanteil von gut 40 Prozent auf. Nun wollen zwei Firmen das Long Range Wide Area Network auf 70 Gemeinden ausdehnen, um IoT-Anwendungen für Smart Cities zu ermöglichen.

Beim Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) handelt es sich um einen Standard für Anwendungen im Bereich des Internet der Dinge. Es ist bereits in mehr als 27 Ländern etabliert und soll Fortschritte im technologischen und wirtschaftlichen Bereich und bei der Sicherheit ermöglichen. Es dient zur Vernetzung von kabellosen Gegenständen innerhalb des IoT. Nun wollen zwei Firmen LoRaWAN in mehr als 70 indischen Gemeinden einrichten, um Lösungen für intelligente Städte möglich zu machen.

Die Zusammenarbeit der zwei Unternehmen SenRa und Senet soll somit zu besser vernetzten Städten führen. Laut eines Artikels von IoTEvolution soll dies zu zahlreichen Vorteilen führen. Dazu gehören eine stabile Stromversorgung, sauberes Wasser, erneuerbare Energie und weniger Umweltverschmutzung.

SenRa ist einer von zwei öffentlichen LoRaWAN-Betreibern in Indien. Das Unternehmen nutzt die Plattform Managed Network Services for IoT (MNSi) der amerikanischen Senet für die Realisierung des grössten Netzwerks intelligenter Zählgeräte in Indien. In der Smart City Pimpri-Chinchwad sind dabei fast 9000 intelligente Gaszähler installiert worden. Zudem hat SenRa in einer weiteren intelligenten Stadt, Amritsar, eine auf LoRaWAN basierende intelligente Lösung für das Parkier-Management umgesetzt.

Die Umsetzung von IoT-Anwendungen würde für den Netzwerkbetreiber bedeuten, Verbindungen für unterschiedliche Systeme zu realisieren und sogenannte Visualization Tools zu ermöglichen, heisst es in dem Artikel von SenRa-CEO Ali Hosseini. Durch die Partnerschaft mit Senet sei sein Unternehmen ein führender IoT-Netzwerkbetreiber in Indien geworden. Hunderttausende Geräte seien bereits miteinander vernetzt oder werden über das Netzwerk von SenRa miteinander verbunden, was durch die Plattform und Unterstützung von Senet möglich geworden sei. em

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