V.l.n.r.: Deborah Strub (Vorsitzende Logistik Cluster Region Basel), Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Matthijs van Doorn (Kommerzieller Geschäftsführer des Hafenbetriebs Rotterdam) und Martina Gmür (Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen). Bild: zvg/Schweizerische Rheinhäfen

Hafenbetreiber setzen auf nachhaltigen Güterverkehr

25. März 2022 10:51

Basel/Rotterdam - Die Schweizerischen Rheinhäfen, der Logistikcluster Region Basel und der Seehafen Rotterdam haben ihre Kooperation erneuert. Gemeinsam wollen sie dabei auch einen stärkeren Fokus auf nachhaltige Treibstoffe und die Kreislaufwirtschaft legen.

Die Schweizerischen Rheinhäfen, der Logistikcluster Region Basel und der Seehafen Rotterdam wollen auch künftig zusammenarbeiten. Dafür haben sie am 23. März in Rotterdam im Beisein von Bundesrätin Simonetta Sommaruga eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

In die Erklärung sind auch mehrere neue Fokusthemen aufgenommen worden, die einen nachhaltigen Güterverkehr fördern sollen. Zu diesen zählen die Nutzung von Wasserstoff als Treibstoff, die Kreislaufwirtschaft und eine „effiziente Abwicklung in der Binnenschifffahrt“.

Auch die Digitalisierung soll weiterhin ein Schwerpunkt bleiben. So soll die digitale Kommunikation zwischen den Hafenmanagementsystemen der Partner verbessert werden. Zudem bleibt der Ausbau der intermodalen Logistikinfrastrukturen ein wichtiges Anliegen. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Schiff und Bahn beim Gütertransport, wie etwa beim trimodalen Containerterminal Gateway Basel-Nord.

Das Transportvolumen zwischen der Schweiz und Rotterdam wird den Angaben zufolge über 50 Prozent per Binnenschifffahrt abgewickelt, ein Drittel entfällt auf den Zug und nur 1 Prozent auf Lastwagen. ssp

Mehr zu Logistik

Aktuelles im Firmenwiki