Giuliani Hönger Architekten bauen für FH Graubünden

25. Oktober 2021 10:58

Chur - Die Fachhochschule (FH) Graubünden wird ausgebaut. Das kantonale Hochbauamt hat sich dabei für ein Projekt des Zürcher Architekturbüros Giuliani Hönger Architekten entschieden. Der Ausbau der FH Graubünden soll helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken.

Die FH Graubünden braucht mehr Platz. Aufgrund der steigenden Anzahl der Studierenden mussten in den vergangenen Jahren neue Räumlichkeiten gemietet werden. Diese sind aber für eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des Hochschulbetriebs nicht geeignet, wie der Kanton Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Der Grosse Rat hat daher bereits 2018  der Realisierung eines Fachhochschulzentrums am Standort Pulvermühle zugestimmt.

Das kantonale Hochbauamt hat anschliessend einen Projektwettbewerb ausgeschrieben, bei dem 57 Bewerbungen eingegangen sind. Nun wurde das Projekt PARTENARIS als Sieger ausgewählt. Es wurde unter der Federführung des Architekturbüros Giuliani Hönger Architekten aus Zürich entwickelt.

„Das Projekt besticht insbesondere dadurch, dass es die Kriterien Architektur, Tragwerk und Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung der Funktionalität integral behandelt“, hält der Kanton in seiner Mitteilung fest. Zudem überzeuge die städtebauliche Positionierung des Neubaus.

Das Projekt wird nun planerisch weiterbearbeitet. Danach wird es dem Grossen Rat mit einer Botschaft zur Genehmigung und zur Gewährung des notwendigen Verpflichtungskredits vorgelegt. Der Baubeginn ist für Ende 2024 vorgesehen. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird im Jahr 2028 gerechnet.

Die Realisierung des Fachhochschulzentrums sei für den Kanton Graubünden von grosser Bedeutung, wird in der Mitteilung betont. Es soll helfen, dem Fachkräftemangel einheimischer Unternehmen entgegenzuwirken. Die FH Graubünden soll insgesamt auch die Zuwanderung von Talenten und Fachpersonen fördern. Insgesamt stärke sie die „Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft“. ssp

Aktuelles im Firmenwiki