Gilles Stuck wird Schweiz-Chef bei Julius Bär

14. September 2021 12:20

Zürich - Die Bank Julius Bär richtet ihre Organisation für das Geschäft in der Schweiz neu aus. Gilles Stuck wird zum neuen Leiter Markt Schweiz ernannt. In dieser Funktion soll er die Schweizer Marktstrategie und das Geschäft in der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz verantworten.

Julius Bär gibt dem Geschäft im Heimatmarkt Schweiz eine neue Organisationsstruktur. Künftig werden Teile des Schweizer Geschäfts und die Verantwortung für die Umsetzung der Unternehmensstrategie im Markt Schweiz gebündelt, informiert die Bankengruppe in einer Mitteilung. Mit der Neuorganisation des Schweizer Geschäfts „wollen wir unsere Position in unserem Heimmarkt durch Dienstleistungen ausbauen und stärken, die auf Schweizer Wealth-Management-Kundschaft ausgerichtet sind“, erläutert Yves Robert-Charrue, Leiter Schweiz & Europa, Naher Osten und Afrika bei Julius Bär, in der Mitteilung.

Die Leitung des Geschäftsbereichs Markt Schweiz soll zum 1. November Gilles Stuck übernehmen. Stuck stieg 2018 als Leiter Structured Finance bei Julius Bär ein und bringt zwölf Jahre Erfahrung in der Finanzbranche mit. Dabei habe der designierte Leiter Markt Schweiz „eine Reihe von Führungspositionen im Wealth Management“ innegehabt, heisst es in der Mitteilung. In seiner neuen Rolle wird Stuck die Verantwortung für die strategischen Marktinitiativen von Julius Bär in der gesamten Schweiz tragen. Zudem soll er die Führung über die Geschäfte von Julius Bär in der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz übernehmen.

Der bisherige Leiter französischsprachige Schweiz wechsle zur Amtsübernahme von Stuck auf die Position des Branch Managers Genf, wird in der Mitteilung weiter erläutert. In dieser Funktion werde Emmanuel Debons die Bank in Genf leiten „und eine Schlüsselrolle bei der Zusammenarbeit aller Funktions- und Bereichsleiter innerhalb der lokalen und der Konzernorganisation spielen“. Der  bisherige Leiter deutschsprachige Schweiz wird das Unternehmen hingegen verlassen. Andreas Feller habe „nach zwölf erfolgreichen Jahren“ entschieden, sich „neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen“, schreibt Julius Bär. hs

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